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헤테로토피아의 미학 - 독일어권의 전시예술 박물관 축제 연구 - (Ästhetik der Heterotopie Museumsfeste der Ausstellungskunst im deutschsprachigen Raum)

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최초등록일 2025.07.14 최종저작일 2014.12
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헤테로토피아의 미학 - 독일어권의 전시예술 박물관 축제 연구 -
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    • 🌐 독일 박물관 축제의 공간 이론적 심층 분석
    • 🔍 푸코와 르페브르의 이론을 통한 혁신적 공간 해석
    • 🏛️ 도시 공간의 사회철학적 접근 방법론 제시

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    서지정보

    · 발행기관 : 서울대학교 독일어문화권연구소
    · 수록지 정보 : 독일어문화권연구 / 23호 / 87 ~ 119페이지
    · 저자명 : 인성기

    초록

    Die vorliegende Studie untersucht aus Sicht des raumtheoretischen Begriffs ‘Heterotopie’ Raumproduktionsformen der deutschen Museumsfeste “Die lange Nacht der Museen”, insbesondere in Relation zu derer urbaner Umgebung. Der Studie geht eine ausführliche Darstellung des schwer erfassbaren Begriffs ‘Heterotopie’ voraus.
    Nach Ansicht des französischen Philosophen Michel Foucault hat die historische Aufklärung mit Wissen und Macht in einem weiten Bereich des menschlichen Lebens einen homogenisierten, fragmentierten und hierarchisierten Raum gerformt. In dem Raum glaubt man, dass die hegemoniale Ordnung der Dinge gewisse transzendentale innere Ordnung des Menschen widerspiegelt. Foucault, der der alltäglichen Ordnung als Isotopie kritisch gegenübersteht und sie für eine historisch und sozial bedingte Struktur hält, sucht überall nach Ausnahmeorten als “Draußen” der Ordnung, das sie neutralisieren, unterbrechen oder umkehren kann. Er nennt die derartigen Räume Heterotopien, die wohl zur Kritik an Autoritarismus und Repression der hegemonialen Ordnung dienen können.
    Auch andere Sozialphilosophen wie Henri Lefebvre, Michel de Certeau und Edward W. Soja haben über das urbane Leben aus Perspektive der Heterotopie nachgedacht. Bei ihnen wird der urbane Raum selbst als eine große Hetertopie verstanden, die stets im Wandel ist. Nach Lefebvres Dialektik geschieht die Raumproduktion in drei Dimensionen. Die erste bezeichnet er als “räumliche Praktiken”. Der Ausgangspunkt der Tätigkeit ist die materielle Dimension des Raums, die sinnlich wahrgenommen werden kann wie die Infrastruktur im Sinne von Karl Marx. Die zweite Dimension der Raumproduktion ist der intellektuell “konzipierte Raum”. Der gedachte und erdachte Raum zeigt sich in den sprachlichen Beschreibungen und bildlichen Darstellungen des materiellen Raumes, etwa in Karten, Plänen, wissenschaftlichen Definitionen etc. Die letzte Dimension ist die der subjektiven bzw. kollektiven Sinngebung. Sie ist für die Erfahrung, das Erleben von Räumen entscheidend. Räume werden mit einem Lebensgefühl oder einer politischen Vision belegt. Sie existieren sowohl als sich selbst als auch bezeichnen etwas außerhalb ihrer selbst. Die drei Dimensionen stehen untereinander in einem dialektischen Verhältnis.
    Certeau versteht unter dem Begriff der Heterotopie eine Dialektik zwischen strukturbildenden und destrukturierenden Vorgängen des alltäglichen Lebens in der Stadt. Der urbane Raum wird nämlich einerseits von Stadtplanern zum “konzipierten Raum” strukturiert, aber andererseits gleichzeitig von den Bewohnern als Benutzer des Raums hin zu “erfahrenen Räumen” destrukturiert.
    Schließlich montiert Soja aus Lefebvres Trialektik und Foucaults Konzept der Heterotopie ein heuristisches Konzept namens “Thirdspacing” zusammen, um den komplexen Raumproduktionsvorgang in den postmodernen Städten zu erklären. Er behauptet nämlich, dass im urbanen Raum eine Trialektik von “Räumlichkeit” - “Historizität” - “Gesellschaft” herrscht. Man müsse mit dem Modell der Trialektik ein neues Denken und Handeln im Alltag entwickeln; diese offene Einstellung nennt er “Thirdspacing".
    Auf der Basis der vorgestellten Konzepte der Heterotopie werden dann in der vorliegenden Studie die Museumsfeste von Berlin, Frankfurt am Main und Ruhrgebiet dargestellt. Das Ergebnis zeigt, dass die Feste jeweils eigene “Räumlichkeit” - “Historizität” - “Gesellschaft” im Sinne Sojas als komplexe Heterotopie entwickeln und somit “Thirdspacing” gefördert wird.

    영어초록

    Die vorliegende Studie untersucht aus Sicht des raumtheoretischen Begriffs ‘Heterotopie’ Raumproduktionsformen der deutschen Museumsfeste “Die lange Nacht der Museen”, insbesondere in Relation zu derer urbaner Umgebung. Der Studie geht eine ausführliche Darstellung des schwer erfassbaren Begriffs ‘Heterotopie’ voraus.
    Nach Ansicht des französischen Philosophen Michel Foucault hat die historische Aufklärung mit Wissen und Macht in einem weiten Bereich des menschlichen Lebens einen homogenisierten, fragmentierten und hierarchisierten Raum gerformt. In dem Raum glaubt man, dass die hegemoniale Ordnung der Dinge gewisse transzendentale innere Ordnung des Menschen widerspiegelt. Foucault, der der alltäglichen Ordnung als Isotopie kritisch gegenübersteht und sie für eine historisch und sozial bedingte Struktur hält, sucht überall nach Ausnahmeorten als “Draußen” der Ordnung, das sie neutralisieren, unterbrechen oder umkehren kann. Er nennt die derartigen Räume Heterotopien, die wohl zur Kritik an Autoritarismus und Repression der hegemonialen Ordnung dienen können.
    Auch andere Sozialphilosophen wie Henri Lefebvre, Michel de Certeau und Edward W. Soja haben über das urbane Leben aus Perspektive der Heterotopie nachgedacht. Bei ihnen wird der urbane Raum selbst als eine große Hetertopie verstanden, die stets im Wandel ist. Nach Lefebvres Dialektik geschieht die Raumproduktion in drei Dimensionen. Die erste bezeichnet er als “räumliche Praktiken”. Der Ausgangspunkt der Tätigkeit ist die materielle Dimension des Raums, die sinnlich wahrgenommen werden kann wie die Infrastruktur im Sinne von Karl Marx. Die zweite Dimension der Raumproduktion ist der intellektuell “konzipierte Raum”. Der gedachte und erdachte Raum zeigt sich in den sprachlichen Beschreibungen und bildlichen Darstellungen des materiellen Raumes, etwa in Karten, Plänen, wissenschaftlichen Definitionen etc. Die letzte Dimension ist die der subjektiven bzw. kollektiven Sinngebung. Sie ist für die Erfahrung, das Erleben von Räumen entscheidend. Räume werden mit einem Lebensgefühl oder einer politischen Vision belegt. Sie existieren sowohl als sich selbst als auch bezeichnen etwas außerhalb ihrer selbst. Die drei Dimensionen stehen untereinander in einem dialektischen Verhältnis.
    Certeau versteht unter dem Begriff der Heterotopie eine Dialektik zwischen strukturbildenden und destrukturierenden Vorgängen des alltäglichen Lebens in der Stadt. Der urbane Raum wird nämlich einerseits von Stadtplanern zum “konzipierten Raum” strukturiert, aber andererseits gleichzeitig von den Bewohnern als Benutzer des Raums hin zu “erfahrenen Räumen” destrukturiert.
    Schließlich montiert Soja aus Lefebvres Trialektik und Foucaults Konzept der Heterotopie ein heuristisches Konzept namens “Thirdspacing” zusammen, um den komplexen Raumproduktionsvorgang in den postmodernen Städten zu erklären. Er behauptet nämlich, dass im urbanen Raum eine Trialektik von “Räumlichkeit” - “Historizität” - “Gesellschaft” herrscht. Man müsse mit dem Modell der Trialektik ein neues Denken und Handeln im Alltag entwickeln; diese offene Einstellung nennt er “Thirdspacing".
    Auf der Basis der vorgestellten Konzepte der Heterotopie werden dann in der vorliegenden Studie die Museumsfeste von Berlin, Frankfurt am Main und Ruhrgebiet dargestellt. Das Ergebnis zeigt, dass die Feste jeweils eigene “Räumlichkeit” - “Historizität” - “Gesellschaft” im Sinne Sojas als komplexe Heterotopie entwickeln und somit “Thirdspacing” gefördert wird.

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