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개방성, 탈경계 그리고 창조적 반복 - 포스트모던적인 팝문학으로서 마이네케의『톰보이 』 읽기 (Offenheit, Grenzüberschreitung und kreative Wiederholung - Meineckes Tomboy als postmoderne Popliteratur)

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최초등록일 2025.07.13 최종저작일 2012.06
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개방성, 탈경계 그리고 창조적 반복 - 포스트모던적인 팝문학으로서 마이네케의『톰보이 』 읽기
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    서지정보

    · 발행기관 : 한국카프카학회
    · 수록지 정보 : 카프카 연구 / 27호 / 73 ~ 100페이지
    · 저자명 : 정항균

    초록

    Thomas Meinecke wandelt seinen Leseprozess in einen Roman um. Er führt die von ihm zitierten Texte in einen neuen Kontext über und erkundet die damit eröffneten neuen Bedeutungsmöglichkeiten. Er verschafft sich weder Überblick über die Romangeschehnisse und noch spielt er eine leitende Rolle im theoretischen Diskurs, indem er auf eine allwissende Position verzichtet. In seinem Roman Tomboy stellt er die Norm der allgemeinen Heterosexualität in Frage und begibt sich auf die Suche nach möglichen Alternativen. Gerade dieser Suchprozess verleiht diesem Roman den Charakter des offenen Kunstwerks im Sinn von Umberto Eco. Durch die Vieldeutigkeit und die offene Interpretationsmöglichkeit bleibt der Leser nicht als passiver Rezipient zurück, sondern wird immer wieder dazu aufgefordert, über die Romangeschehnisse und die diskutierten Themen aktiv zu reflektieren.
    Die Band F.S.K., der Meinecke angehört, spielt verschiedene Musikgattungen und beschränkt sich nicht auf eine bestimmte Musikrichtung. Auch als Schriftsteller schreibt er sich selbst keine feste Identität zu. Vielmehr versucht er die Machtverhältnisse, die in der vom hegemonialen Diskurs aufgezwungenen Identität im Verborgenen liegen, aufzudecken, und die unterdrückten pluralen Identitäten durch die Selbstexperimente und -inszenierungen auszuprobieren.
    In diesem oben erwähnten Kontext gewinnt der Begriff ‘Hybridität’ von Homi Bhabha eine wichtige Bedeutung. Dieser Begriff weist darauf hin, dass sowohl die sexuelle Identität als auch die nationale Identität in Tomboy keine einheitliche Identität, sondern eine wechselseitige Durchdringung verschiedener Elemente darstellen. Dadurch entsteht eine neue multiple Identität.
    Außerdem versucht Meinecke auch die Grenzen zwischen elitärem Wissenschaftsdiskurs und populärem Popdiskurs zu überschreiten. Diese Grenzüberschreitung lässt sich vor allem daran bemerken, wie eng sich in Tomboy der Genderdiskurs mit Popmusik und Mode als Popkultur verknüpft. Die Entgrenzung steht in engem Zusammenhang mit kreativer Wiederholung. Das Unfassbare als Differenz an sich, das übrigens als potenzielle Bewegung bestehen bleibt, erscheint in verschiedenen Formen, jedesmal wenn es als Ereignis in der Welt realisiert wird. Mit Deleuze ausgedrückt, wiederholt sich Differenz und bringt die Wiederholung Differenz.
    Diese kreative Wiederholung wird in Tomboy in verschiedenen Formen entdeckt. Meinecke wendet das DJing-Verfahren und die Samplingtechnik als Schreibverfahren auf seinen Text an, indem er Texte für das Zitat auswählt, miteinander mixt und in einen neuen Kontext bringt. Dieses Sampling stürzt das traditionelle, hierarchische Verhältnis von Original und Kopie um und bringt uns zur Erkenntnis, dass die Unterscheidung von Ursprungstext und Kopie unmöglich ist und jeder Text ausschließlich aus verschiedenen Zitaten besteht. Daher gilt nicht, dass ein Genie einen originellen Text kreiert, sondern dass ein Autor als DJ die Samples kreativ miteinander vermischt. Dieses Sampling kann mit dem Begriff ‘kreative Wiederholung’ in Verbindung gebracht werden.
    Die kreative Wiederholung macht sich auch im postsouveränen Subjekt im Sinn Judith Butlers bemerkbar. Das postsouveräne Subjekt wird zwar durch Diskurse konstituiert und auch beeinflusst, jedoch wird es nicht einseitig von ihnen bestimmt. Es kann die hegemonialen Diskurse subvertieren, indem es die Tore für die unrealisierten Bedeutungsmöglichkeiten einer Rede oder eines Diskurses öffnet. Im Hinblick auf die Identitätsfrage kann das postsouveräne Subjekt den ihm aufgezwungenen sozialen Rollen bzw. Identitäten entkommen und seine möglichen verschiedenen Identitäten ausprobieren.
    In Tomboy ist diese plurale Identität vor allem dann sichtbar, wenn der Erzähler die Romanfiguren je nach Situation mit verschiedenen Bezeichnungen versieht. Diese plurale Identität ist kein Original sondern eine Kopie, daher geht sie nicht auf einen Ursprung zurück. Jedoch sieht Meinecke in dieser Pluralität von Identitäten als Simulakren keine Krise bzw. Auflösung, sondern eine Chance für die ästhetische Selbstverwirklichung im Sinne Nietzsches.

    영어초록

    Thomas Meinecke wandelt seinen Leseprozess in einen Roman um. Er führt die von ihm zitierten Texte in einen neuen Kontext über und erkundet die damit eröffneten neuen Bedeutungsmöglichkeiten. Er verschafft sich weder Überblick über die Romangeschehnisse und noch spielt er eine leitende Rolle im theoretischen Diskurs, indem er auf eine allwissende Position verzichtet. In seinem Roman Tomboy stellt er die Norm der allgemeinen Heterosexualität in Frage und begibt sich auf die Suche nach möglichen Alternativen. Gerade dieser Suchprozess verleiht diesem Roman den Charakter des offenen Kunstwerks im Sinn von Umberto Eco. Durch die Vieldeutigkeit und die offene Interpretationsmöglichkeit bleibt der Leser nicht als passiver Rezipient zurück, sondern wird immer wieder dazu aufgefordert, über die Romangeschehnisse und die diskutierten Themen aktiv zu reflektieren.
    Die Band F.S.K., der Meinecke angehört, spielt verschiedene Musikgattungen und beschränkt sich nicht auf eine bestimmte Musikrichtung. Auch als Schriftsteller schreibt er sich selbst keine feste Identität zu. Vielmehr versucht er die Machtverhältnisse, die in der vom hegemonialen Diskurs aufgezwungenen Identität im Verborgenen liegen, aufzudecken, und die unterdrückten pluralen Identitäten durch die Selbstexperimente und -inszenierungen auszuprobieren.
    In diesem oben erwähnten Kontext gewinnt der Begriff ‘Hybridität’ von Homi Bhabha eine wichtige Bedeutung. Dieser Begriff weist darauf hin, dass sowohl die sexuelle Identität als auch die nationale Identität in Tomboy keine einheitliche Identität, sondern eine wechselseitige Durchdringung verschiedener Elemente darstellen. Dadurch entsteht eine neue multiple Identität.
    Außerdem versucht Meinecke auch die Grenzen zwischen elitärem Wissenschaftsdiskurs und populärem Popdiskurs zu überschreiten. Diese Grenzüberschreitung lässt sich vor allem daran bemerken, wie eng sich in Tomboy der Genderdiskurs mit Popmusik und Mode als Popkultur verknüpft. Die Entgrenzung steht in engem Zusammenhang mit kreativer Wiederholung. Das Unfassbare als Differenz an sich, das übrigens als potenzielle Bewegung bestehen bleibt, erscheint in verschiedenen Formen, jedesmal wenn es als Ereignis in der Welt realisiert wird. Mit Deleuze ausgedrückt, wiederholt sich Differenz und bringt die Wiederholung Differenz.
    Diese kreative Wiederholung wird in Tomboy in verschiedenen Formen entdeckt. Meinecke wendet das DJing-Verfahren und die Samplingtechnik als Schreibverfahren auf seinen Text an, indem er Texte für das Zitat auswählt, miteinander mixt und in einen neuen Kontext bringt. Dieses Sampling stürzt das traditionelle, hierarchische Verhältnis von Original und Kopie um und bringt uns zur Erkenntnis, dass die Unterscheidung von Ursprungstext und Kopie unmöglich ist und jeder Text ausschließlich aus verschiedenen Zitaten besteht. Daher gilt nicht, dass ein Genie einen originellen Text kreiert, sondern dass ein Autor als DJ die Samples kreativ miteinander vermischt. Dieses Sampling kann mit dem Begriff ‘kreative Wiederholung’ in Verbindung gebracht werden.
    Die kreative Wiederholung macht sich auch im postsouveränen Subjekt im Sinn Judith Butlers bemerkbar. Das postsouveräne Subjekt wird zwar durch Diskurse konstituiert und auch beeinflusst, jedoch wird es nicht einseitig von ihnen bestimmt. Es kann die hegemonialen Diskurse subvertieren, indem es die Tore für die unrealisierten Bedeutungsmöglichkeiten einer Rede oder eines Diskurses öffnet. Im Hinblick auf die Identitätsfrage kann das postsouveräne Subjekt den ihm aufgezwungenen sozialen Rollen bzw. Identitäten entkommen und seine möglichen verschiedenen Identitäten ausprobieren.
    In Tomboy ist diese plurale Identität vor allem dann sichtbar, wenn der Erzähler die Romanfiguren je nach Situation mit verschiedenen Bezeichnungen versieht. Diese plurale Identität ist kein Original sondern eine Kopie, daher geht sie nicht auf einen Ursprung zurück. Jedoch sieht Meinecke in dieser Pluralität von Identitäten als Simulakren keine Krise bzw. Auflösung, sondern eine Chance für die ästhetische Selbstverwirklichung im Sinne Nietzsches.

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