• AI글쓰기 2.1 업데이트
PARTNER
검증된 파트너 제휴사 자료

포스트모던 시대의 자서전 - 펠리시타스 호페의 소설 『호페』(2012) (Autobiographie in der Postmoderne: Felicitas Hoppes Roman Hoppe (2012))

25 페이지
기타파일
최초등록일 2025.06.26 최종저작일 2016.02
25P 미리보기
포스트모던 시대의 자서전 - 펠리시타스 호페의 소설 『호페』(2012)
  • 미리보기

    서지정보

    · 발행기관 : 한국브레히트학회
    · 수록지 정보 : 브레히트와 현대연극 / 34호 / 231 ~ 255페이지
    · 저자명 : 신지영

    초록

    Die Autobiographie ist eine moderne Gattung, die auf der Individuation des Subjekts beruht, dessen Krise schon am Anfang des 20. Jahrhunderts mit Freud unwiderrufbar geworden ist. Spätestens mit der Postmoderne scheint sie in ihrer traditionellen Form ein unmögliches Unterfangen geworden zu sein. Dies gilt um so mehr für die Autobiographie eines Autors literarischer Texte, als die Postmoderne nicht nur den “Tod des Subjekts” (Foucault), sondern auch “den des Autors” (Barthes) proklamiert und den Autor als Quelle des Werkes disqualifiziert hat. Der in den 70er Jahren entstandene Begriff “Autofiktion” (Zipfel) spiegelt sowohl die Unmöglichkeit der traditionellen Autobiographie wider, wie auch die Möglichkeit der Autobiographie unter den Bedingungen der Postmoderne. Er drückt die Akzentverschiebung der Autobiographie von der Faktualität zur Fiktionalität und von der Referenz zur Performanz aus.
    Felicitas Hoppes Roman Hoppe lässt sich mit dem Begriff Autofiktion beschreiben. Einerseits bietet das Werk durch die Identität von Autor, Erzähler und Figur dem Leser den “autobiographischen Pakt”, andererseits durch die Gattungsbestimmung als “Roman” aber gleichzeitig auch den “romanesken Pakt” (Lejeune) an. Eine echte “Verwirrung” des Lesers zwischen autobiographischem Pakt und Fiktionspakt entsteht aber durch die Konstellation Hoppe als Erzähler gegen Hoppe als Figur. Die Erzählerin “fh” (=Felicitas Hoppe) dekonstruiert das Autorbild, das die Figur Felicitas Hoppe anbietet, als “erfunden”, und konstruiert ein neues Autorbild, das sie als “wahr” und “real” ausgibt (autobiographischer Pakt). Aber am Ende stellt sich diese Version ebenfalls als eine Fiktion heraus (romanesker Pakt). Diese Konstellation von Hoppe gegen Hoppe legt die Konstruiertheit des Subjekts und des Autors offen und führt damit die postmodernen Konzepte vom Tod des Subjekts und des Autors vor Augen. Trotz dieses Befundes bleibt das Werk jedoch nicht in den Grenzen des postmodernen Paradigmas, sondern sucht unter dessen Voraussetzungen eine Möglichkeit der Gestaltung des Subjekts. Denn innerhalb der Fiktion sind gerade die für die traditionelle Autobiographie konstitutiven Motive der Selbstfindung, des Lebens als eines Ganzen und dadurch das Telos des Lebens oder Erzählens zurückgekehrt. Man könnte deswegen bei Hoppe auch von einem “post-postmodernen” bzw. “transmodernen” Werk (Frank) sprechen. Dass aber die Fiktion nicht bloße Fiktion bleibt, sondern ihren referenziellen Charakter wieder erlangt, liegt an dem Verhältnis der Autorin zur Fiktion, das in Hoppe autoreflextiv zum Ausdruck kommt. Für Hoppe ist die Fiktion oder Phantasie “im Rahmen des Realen” und die Aufgabe der Literatur ist, nicht nur die Wirklichkeit zur Literatur zu machen, sondern ebenso die Literatur zur Wirklichkeit. Bei Hoppe wird die Grenze zwischen Faktualem und Fiktivem somit durchlässig. Hoppe zufolge besteht außerdem die Aufgabe eines Autors in der Erfindung des Lebens, was sie performativ in ihrer Autobiographie, also in diesem Werk, auch in die Tat umsetzt. Auf diese Weise kehrt nun das kreative Individuum zurück und performativ wird die Identität des Lebens und Werks aufrechterhalten. Insofern ist Hoppe kein autobiographischer ‘Roman’, sondern eine ‘Autobiographie’ in der Postmoderne.

    영어초록

    Die Autobiographie ist eine moderne Gattung, die auf der Individuation des Subjekts beruht, dessen Krise schon am Anfang des 20. Jahrhunderts mit Freud unwiderrufbar geworden ist. Spätestens mit der Postmoderne scheint sie in ihrer traditionellen Form ein unmögliches Unterfangen geworden zu sein. Dies gilt um so mehr für die Autobiographie eines Autors literarischer Texte, als die Postmoderne nicht nur den “Tod des Subjekts” (Foucault), sondern auch “den des Autors” (Barthes) proklamiert und den Autor als Quelle des Werkes disqualifiziert hat. Der in den 70er Jahren entstandene Begriff “Autofiktion” (Zipfel) spiegelt sowohl die Unmöglichkeit der traditionellen Autobiographie wider, wie auch die Möglichkeit der Autobiographie unter den Bedingungen der Postmoderne. Er drückt die Akzentverschiebung der Autobiographie von der Faktualität zur Fiktionalität und von der Referenz zur Performanz aus.
    Felicitas Hoppes Roman Hoppe lässt sich mit dem Begriff Autofiktion beschreiben. Einerseits bietet das Werk durch die Identität von Autor, Erzähler und Figur dem Leser den “autobiographischen Pakt”, andererseits durch die Gattungsbestimmung als “Roman” aber gleichzeitig auch den “romanesken Pakt” (Lejeune) an. Eine echte “Verwirrung” des Lesers zwischen autobiographischem Pakt und Fiktionspakt entsteht aber durch die Konstellation Hoppe als Erzähler gegen Hoppe als Figur. Die Erzählerin “fh” (=Felicitas Hoppe) dekonstruiert das Autorbild, das die Figur Felicitas Hoppe anbietet, als “erfunden”, und konstruiert ein neues Autorbild, das sie als “wahr” und “real” ausgibt (autobiographischer Pakt). Aber am Ende stellt sich diese Version ebenfalls als eine Fiktion heraus (romanesker Pakt). Diese Konstellation von Hoppe gegen Hoppe legt die Konstruiertheit des Subjekts und des Autors offen und führt damit die postmodernen Konzepte vom Tod des Subjekts und des Autors vor Augen. Trotz dieses Befundes bleibt das Werk jedoch nicht in den Grenzen des postmodernen Paradigmas, sondern sucht unter dessen Voraussetzungen eine Möglichkeit der Gestaltung des Subjekts. Denn innerhalb der Fiktion sind gerade die für die traditionelle Autobiographie konstitutiven Motive der Selbstfindung, des Lebens als eines Ganzen und dadurch das Telos des Lebens oder Erzählens zurückgekehrt. Man könnte deswegen bei Hoppe auch von einem “post-postmodernen” bzw. “transmodernen” Werk (Frank) sprechen. Dass aber die Fiktion nicht bloße Fiktion bleibt, sondern ihren referenziellen Charakter wieder erlangt, liegt an dem Verhältnis der Autorin zur Fiktion, das in Hoppe autoreflextiv zum Ausdruck kommt. Für Hoppe ist die Fiktion oder Phantasie “im Rahmen des Realen” und die Aufgabe der Literatur ist, nicht nur die Wirklichkeit zur Literatur zu machen, sondern ebenso die Literatur zur Wirklichkeit. Bei Hoppe wird die Grenze zwischen Faktualem und Fiktivem somit durchlässig. Hoppe zufolge besteht außerdem die Aufgabe eines Autors in der Erfindung des Lebens, was sie performativ in ihrer Autobiographie, also in diesem Werk, auch in die Tat umsetzt. Auf diese Weise kehrt nun das kreative Individuum zurück und performativ wird die Identität des Lebens und Werks aufrechterhalten. Insofern ist Hoppe kein autobiographischer ‘Roman’, sondern eine ‘Autobiographie’ in der Postmoderne.

    참고자료

    · 없음
  • 자주묻는질문의 답변을 확인해 주세요

    해피캠퍼스 FAQ 더보기

    꼭 알아주세요

    • 자료의 정보 및 내용의 진실성에 대하여 해피캠퍼스는 보증하지 않으며, 해당 정보 및 게시물 저작권과 기타 법적 책임은 자료 등록자에게 있습니다.
      자료 및 게시물 내용의 불법적 이용, 무단 전재∙배포는 금지되어 있습니다.
      저작권침해, 명예훼손 등 분쟁 요소 발견 시 고객센터의 저작권침해 신고센터를 이용해 주시기 바랍니다.
    • 해피캠퍼스는 구매자와 판매자 모두가 만족하는 서비스가 되도록 노력하고 있으며, 아래의 4가지 자료환불 조건을 꼭 확인해주시기 바랍니다.
      파일오류 중복자료 저작권 없음 설명과 실제 내용 불일치
      파일의 다운로드가 제대로 되지 않거나 파일형식에 맞는 프로그램으로 정상 작동하지 않는 경우 다른 자료와 70% 이상 내용이 일치하는 경우 (중복임을 확인할 수 있는 근거 필요함) 인터넷의 다른 사이트, 연구기관, 학교, 서적 등의 자료를 도용한 경우 자료의 설명과 실제 자료의 내용이 일치하지 않는 경우

“브레히트와 현대연극”의 다른 논문도 확인해 보세요!

문서 초안을 생성해주는 EasyAI
안녕하세요 해피캠퍼스의 20년의 운영 노하우를 이용하여 당신만의 초안을 만들어주는 EasyAI 입니다.
저는 아래와 같이 작업을 도와드립니다.
- 주제만 입력하면 AI가 방대한 정보를 재가공하여, 최적의 목차와 내용을 자동으로 만들어 드립니다.
- 장문의 콘텐츠를 쉽고 빠르게 작성해 드립니다.
- 스토어에서 무료 이용권를 계정별로 1회 발급 받을 수 있습니다. 지금 바로 체험해 보세요!
이런 주제들을 입력해 보세요.
- 유아에게 적합한 문학작품의 기준과 특성
- 한국인의 가치관 중에서 정신적 가치관을 이루는 것들을 문화적 문법으로 정리하고, 현대한국사회에서 일어나는 사건과 사고를 비교하여 자신의 의견으로 기술하세요
- 작별인사 독후감
해캠 AI 챗봇과 대화하기
챗봇으로 간편하게 상담해보세요.
2026년 02월 18일 수요일
AI 챗봇
안녕하세요. 해피캠퍼스 AI 챗봇입니다. 무엇이 궁금하신가요?
6:11 오후