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브레히트의 한시 수용 - 백거이의 풍유 「기은자(寄隱者)」의 번역시 「대신(大臣)」을 중심으로 - (Brechts Aufnahme der chinesischen Lyrik - Am Beispiel der Übersetzung Der Politiker aus Po Chü-yis Satire Der Eremit)

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최초등록일 2025.05.30 최종저작일 2010.12
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브레히트의 한시 수용 - 백거이의 풍유 「기은자(寄隱者)」의 번역시 「대신(大臣)」을 중심으로 -
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    서지정보

    · 발행기관 : 서울대학교 독일어문화권연구소
    · 수록지 정보 : 독일어문화권연구 / 19호 / 9 ~ 48페이지
    · 저자명 : 임한순

    초록

    Unter den sechs bzw. neun chinesischen Gedichten, die Brecht zum großen Teil aus dem Englischen von Arthur Waley übersetzte und zuerst 1938 und dann 1950 jeweils in Form eines Zyklus veröffentlichte, gilt Der Politiker als „die beste Übersetzung“ und „aus verschiedenen Gründen besonders interessant“.
    Der englische Titel lautete bei Waley, dem chinesischen Original angeglichen, Hermit, wurde aber in seiner revidierten Fassung in Hermit and Politician umgeändert. Gegen die in der Forschung verbreitete Auffassung,Brecht habe überhaupt „[keine] strukturellen Prinzipien dieser [chinesischen]Gedichte für seine eigene Lyrik übernommen“ und sie bei der Übersetzung eher „seinen eigenen, schon entwickelten Formen angepasst“, galt es in der vorliegenden Untersuchng nachzuweisen, dass Brecht die wichtigen Bauelemente des Orginals - seien sie lyrische Bilder oder metrische Eigenschaften - nicht unterdrückt, sondern deren antithetische Struktur weitgehend beibehalten und durch Zeilenteilung bzw. -sprung (Enjambement) sowie durch Verlangsamung oder Beschleunigung des ebenfalls antithetischen Rhythmus bewusst und absichtlich verstärkt hat.
    Bewundernswert ist in Brechts Version zuallererst die visuell pointierte Beschreibung des verbannten hohen Beamten: Aus der dem Original gegenüber abgeschwächten Darstellung Waleys „Whose face was pale with a strange look of dread“ stellt Brecht eine viel präzisere, einmalige Momentaufnahme her: „Gesicht: grau. Blick: gejagt“. Aus den acht Zeilen der dem Kräutersammler gewidmeten Anfangsstrophen des Originals und der englischen Vorlage hat Brecht vierzehn Verse gemacht, während er die letzten drei Strophen quantitativ unverändert ließ. Gegenüber der Vorlage ist damit eine enorme Gewichtsverschiebung zugunsten des lyrischen Ichs entstanden, das funktional als Beobachter (1.-2.), Fragesteller (2.), Zuhörer (3.-4.) und Kommentator (5.
    Strophe) die ungewöhnlichen Vorgänge sowie den Unterschied zwischen seinem friedlichen Naturleben und der Unsicherheit des Hoflebens noch schärfer als im Original zum Vorschein bringt. Er fungiert gleichsam als Erzähler im epischen Drama, dessen Rolle etwa als Zeuge eines Autounfalls in der Schrift Straßenszene explizit dargestellt ist. Da diese Figur dem Leser des Gedichts einen zuverlässigen Bericht zu erstatten hat, nimmt er gegenüber der Vorlage eine um ein Zweifaches verlängerte Erzählzeit in Anspruch,wogegen die Zeit zur Darstellung des gestürzten Politikers eher leicht gekürzt werden kann: Gegenüber acht Zeilen in der Vorlage stehen siebenundeinhalb Zeilen in Brechts Version, also eine halbe Zeile weniger. Dementsprechend wird der Untergang des ehemals so mächtigen Günstlings des Kaisers, welcher ihm gemäß der guten Sitten des chinesischen Herrschers täglich dreimal,nach Brecht zweimal, einen Blick zu gönnen pflegte, drastisch beschleunigt.
    Durch die Verlegung der dreifachen Zeitausdrücke „Noch im Herbst“, „Noch gestern“ und „Heute“ nach hinten zum Versschluss wird zwar jedes Mal eine nachdrückliche Kadenzpause verlangt, sie soll aber eher den kommenden Untergang des Politikers unabwendbar heraufbeschwören. Seinen plötzlichen Sturz bekräftigt dann das synonymische Paradoxon „zwischen zwölf Uhr und Mittag“, mit dem Brecht die bereits übertriebene chinesische Redewendung ,zwischen Morgen und Abend‘ weiter übertreibt.
    Wahrscheinlich im Zusammenhang mit seiner Arbeit an den chinesischen Gedichten einschließlich des Politikers entwickelte Brecht eine Art Theorie der Gedichtübersetzung. Danach sollte man sich „mit der Übertragung der Gedanken und der Haltung des Dichters begnügen“. Zu übertragen sei ledigher: „Gesicht: grau. Blick: gejagt“. Aus den acht Zeilen der dem Kräutersammler gewidmeten Anfangsstrophen des Originals und der englischen Vorlage hat Brecht vierzehn Verse gemacht, während er die letzten drei Strophen quantitativ unverändert ließ. Gegenüber der Vorlage ist damit eine enorme Gewichtsverschiebung zugunsten des lyrischen Ichs entstanden, das funktional als Beobachter (1.-2.), Fragesteller (2.), Zuhörer (3.-4.) und Kommentator (5.
    Strophe) die ungewöhnlichen Vorgänge sowie den Unterschied zwischen seinem friedlichen Naturleben und der Unsicherheit des Hoflebens noch schärfer als im Original zum Vorschein bringt. Er fungiert gleichsam als Erzähler im epischen Drama, dessen Rolle etwa als Zeuge eines Autounfalls in der Schrift Straßenszene explizit dargestellt ist. Da diese Figur dem Leser des Gedichts einen zuverlässigen Bericht zu erstatten hat, nimmt er gegenüber der Vorlage eine um ein Zweifaches verlängerte Erzählzeit in Anspruch,wogegen die Zeit zur Darstellung des gestürzten Politikers eher leicht gekürzt werden kann: Gegenüber acht Zeilen in der Vorlage stehen siebenundeinhalb Zeilen in Brechts Version, also eine halbe Zeile weniger. Dementsprechend wird der Untergang des ehemals so mächtigen Günstlings des Kaisers, welcher ihm gemäß der guten Sitten des chinesischen Herrschers täglich dreimal,nach Brecht zweimal, einen Blick zu gönnen pflegte, drastisch beschleunigt.
    Durch die Verlegung der dreifachen Zeitausdrücke „Noch im Herbst“, „Noch gestern“ und „Heute“ nach hinten zum Versschluss wird zwar jedes Mal eine nachdrückliche Kadenzpause verlangt, sie soll aber eher den kommenden Untergang des Politikers unabwendbar heraufbeschwören. Seinen plötzlichen Sturz bekräftigt dann das synonymische Paradoxon „zwischen zwölf Uhr und Mittag“, mit dem Brecht die bereits übertriebene chinesische Redewendung ,zwischen Morgen und Abend‘ weiter übertreibt.
    Wahrscheinlich im Zusammenhang mit seiner Arbeit an den chinesischen Gedichten einschließlich des Politikers entwickelte Brecht eine Art Theorie der Gedichtübersetzung. Danach sollte man sich „mit der Übertragung der Gedanken und der Haltung des Dichters begnügen“. Zu übertragen sei ledig-lich „was im Rhythmus des Originals ein Element der Haltung des Schreibenden ist“. Im Prozess seiner eigenen Übersetzung ist dann gleichsam eine Art Lebensrhythmus von Verlangsamung und Beschleunigung nachgezeichnet worden, wie sie im Sinne einer „Lebenskunst“ etwa im Bild des fließenden Wassers in seiner berühmten Ballde über die Entstehung des Taoteking zum Ausdruck kommt. Die Gegenüberstellung des Kräutersammlers und des entmachteten Vizekanzlers im Poltitiker entspricht im Grunde jener Antithetik vom weichen Wasser und dem mächtigen Stein in der Ballade sowie von Eisen und Holz im Kurzgedicht Eisen aus den Buckower Elegien. Auch der Pflaumenbaum und die Wolke, die bevorzugten Wahrzeichen des Dichters in seiner politischen Naturlyrik, erhalten bei seiner kreativen Aufnahme der chinesischen Vorlage eine neue Qualität. Um der Thematik der Spannung zwischen Natur und Kultur in Brechts Lyrik gerecht zu werden, wird man also weiterhin seine chinesischen Gedichte zu Rate ziehen müssen.

    영어초록

    Unter den sechs bzw. neun chinesischen Gedichten, die Brecht zum großen Teil aus dem Englischen von Arthur Waley übersetzte und zuerst 1938 und dann 1950 jeweils in Form eines Zyklus veröffentlichte, gilt Der Politiker als „die beste Übersetzung“ und „aus verschiedenen Gründen besonders interessant“.
    Der englische Titel lautete bei Waley, dem chinesischen Original angeglichen, Hermit, wurde aber in seiner revidierten Fassung in Hermit and Politician umgeändert. Gegen die in der Forschung verbreitete Auffassung,Brecht habe überhaupt „[keine] strukturellen Prinzipien dieser [chinesischen]Gedichte für seine eigene Lyrik übernommen“ und sie bei der Übersetzung eher „seinen eigenen, schon entwickelten Formen angepasst“, galt es in der vorliegenden Untersuchng nachzuweisen, dass Brecht die wichtigen Bauelemente des Orginals - seien sie lyrische Bilder oder metrische Eigenschaften - nicht unterdrückt, sondern deren antithetische Struktur weitgehend beibehalten und durch Zeilenteilung bzw. -sprung (Enjambement) sowie durch Verlangsamung oder Beschleunigung des ebenfalls antithetischen Rhythmus bewusst und absichtlich verstärkt hat.
    Bewundernswert ist in Brechts Version zuallererst die visuell pointierte Beschreibung des verbannten hohen Beamten: Aus der dem Original gegenüber abgeschwächten Darstellung Waleys „Whose face was pale with a strange look of dread“ stellt Brecht eine viel präzisere, einmalige Momentaufnahme her: „Gesicht: grau. Blick: gejagt“. Aus den acht Zeilen der dem Kräutersammler gewidmeten Anfangsstrophen des Originals und der englischen Vorlage hat Brecht vierzehn Verse gemacht, während er die letzten drei Strophen quantitativ unverändert ließ. Gegenüber der Vorlage ist damit eine enorme Gewichtsverschiebung zugunsten des lyrischen Ichs entstanden, das funktional als Beobachter (1.-2.), Fragesteller (2.), Zuhörer (3.-4.) und Kommentator (5.
    Strophe) die ungewöhnlichen Vorgänge sowie den Unterschied zwischen seinem friedlichen Naturleben und der Unsicherheit des Hoflebens noch schärfer als im Original zum Vorschein bringt. Er fungiert gleichsam als Erzähler im epischen Drama, dessen Rolle etwa als Zeuge eines Autounfalls in der Schrift Straßenszene explizit dargestellt ist. Da diese Figur dem Leser des Gedichts einen zuverlässigen Bericht zu erstatten hat, nimmt er gegenüber der Vorlage eine um ein Zweifaches verlängerte Erzählzeit in Anspruch,wogegen die Zeit zur Darstellung des gestürzten Politikers eher leicht gekürzt werden kann: Gegenüber acht Zeilen in der Vorlage stehen siebenundeinhalb Zeilen in Brechts Version, also eine halbe Zeile weniger. Dementsprechend wird der Untergang des ehemals so mächtigen Günstlings des Kaisers, welcher ihm gemäß der guten Sitten des chinesischen Herrschers täglich dreimal,nach Brecht zweimal, einen Blick zu gönnen pflegte, drastisch beschleunigt.
    Durch die Verlegung der dreifachen Zeitausdrücke „Noch im Herbst“, „Noch gestern“ und „Heute“ nach hinten zum Versschluss wird zwar jedes Mal eine nachdrückliche Kadenzpause verlangt, sie soll aber eher den kommenden Untergang des Politikers unabwendbar heraufbeschwören. Seinen plötzlichen Sturz bekräftigt dann das synonymische Paradoxon „zwischen zwölf Uhr und Mittag“, mit dem Brecht die bereits übertriebene chinesische Redewendung ,zwischen Morgen und Abend‘ weiter übertreibt.
    Wahrscheinlich im Zusammenhang mit seiner Arbeit an den chinesischen Gedichten einschließlich des Politikers entwickelte Brecht eine Art Theorie der Gedichtübersetzung. Danach sollte man sich „mit der Übertragung der Gedanken und der Haltung des Dichters begnügen“. Zu übertragen sei ledigher: „Gesicht: grau. Blick: gejagt“. Aus den acht Zeilen der dem Kräutersammler gewidmeten Anfangsstrophen des Originals und der englischen Vorlage hat Brecht vierzehn Verse gemacht, während er die letzten drei Strophen quantitativ unverändert ließ. Gegenüber der Vorlage ist damit eine enorme Gewichtsverschiebung zugunsten des lyrischen Ichs entstanden, das funktional als Beobachter (1.-2.), Fragesteller (2.), Zuhörer (3.-4.) und Kommentator (5.
    Strophe) die ungewöhnlichen Vorgänge sowie den Unterschied zwischen seinem friedlichen Naturleben und der Unsicherheit des Hoflebens noch schärfer als im Original zum Vorschein bringt. Er fungiert gleichsam als Erzähler im epischen Drama, dessen Rolle etwa als Zeuge eines Autounfalls in der Schrift Straßenszene explizit dargestellt ist. Da diese Figur dem Leser des Gedichts einen zuverlässigen Bericht zu erstatten hat, nimmt er gegenüber der Vorlage eine um ein Zweifaches verlängerte Erzählzeit in Anspruch,wogegen die Zeit zur Darstellung des gestürzten Politikers eher leicht gekürzt werden kann: Gegenüber acht Zeilen in der Vorlage stehen siebenundeinhalb Zeilen in Brechts Version, also eine halbe Zeile weniger. Dementsprechend wird der Untergang des ehemals so mächtigen Günstlings des Kaisers, welcher ihm gemäß der guten Sitten des chinesischen Herrschers täglich dreimal,nach Brecht zweimal, einen Blick zu gönnen pflegte, drastisch beschleunigt.
    Durch die Verlegung der dreifachen Zeitausdrücke „Noch im Herbst“, „Noch gestern“ und „Heute“ nach hinten zum Versschluss wird zwar jedes Mal eine nachdrückliche Kadenzpause verlangt, sie soll aber eher den kommenden Untergang des Politikers unabwendbar heraufbeschwören. Seinen plötzlichen Sturz bekräftigt dann das synonymische Paradoxon „zwischen zwölf Uhr und Mittag“, mit dem Brecht die bereits übertriebene chinesische Redewendung ,zwischen Morgen und Abend‘ weiter übertreibt.
    Wahrscheinlich im Zusammenhang mit seiner Arbeit an den chinesischen Gedichten einschließlich des Politikers entwickelte Brecht eine Art Theorie der Gedichtübersetzung. Danach sollte man sich „mit der Übertragung der Gedanken und der Haltung des Dichters begnügen“. Zu übertragen sei ledig-lich „was im Rhythmus des Originals ein Element der Haltung des Schreibenden ist“. Im Prozess seiner eigenen Übersetzung ist dann gleichsam eine Art Lebensrhythmus von Verlangsamung und Beschleunigung nachgezeichnet worden, wie sie im Sinne einer „Lebenskunst“ etwa im Bild des fließenden Wassers in seiner berühmten Ballde über die Entstehung des Taoteking zum Ausdruck kommt. Die Gegenüberstellung des Kräutersammlers und des entmachteten Vizekanzlers im Poltitiker entspricht im Grunde jener Antithetik vom weichen Wasser und dem mächtigen Stein in der Ballade sowie von Eisen und Holz im Kurzgedicht Eisen aus den Buckower Elegien. Auch der Pflaumenbaum und die Wolke, die bevorzugten Wahrzeichen des Dichters in seiner politischen Naturlyrik, erhalten bei seiner kreativen Aufnahme der chinesischen Vorlage eine neue Qualität. Um der Thematik der Spannung zwischen Natur und Kultur in Brechts Lyrik gerecht zu werden, wird man also weiterhin seine chinesischen Gedichte zu Rate ziehen müssen.

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