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샤미소의 후예 - 아델베르트 폰 샤미소 상, 그 25년의 발자취를 돌아보며 (Chamissos Enkel - Rückblickend auf das 25jährige Bestehen des Adelbert-von-Chamisso-Preises)

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최초등록일 2025.05.07 최종저작일 2009.06
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샤미소의 후예 - 아델베르트 폰 샤미소 상, 그 25년의 발자취를 돌아보며
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    서지정보

    · 발행기관 : 한국카프카학회
    · 수록지 정보 : 카프카 연구 / 21호 / 395 ~ 414페이지
    · 저자명 : 박정희

    초록

    Am 5. März 2009 wird in München der Adelbert von Chamisso Preis nun zum mittlerweile 25. Mal verliehen. Dieser Literaturpreis der Robert Bosch Stiftung wird seit 1985 verliehen (bis 2005 gemeinsam mit der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, seit 2006 von der Robert Bosch Stiftung allein). Der Literaturpreis zeichnet das deutschsprachige, bereits publizierte Werk von Autoren aus, die nichtdeutscher Sprachherkunft sind, wie es auch Adelbert von Chamisso war. Daneben werden bis zu zwei Förderpreise vergeben, bei denen auch unveröffentlichte Texte berücksichtigt werden. Seit der ersten Preisverleihung 1985 an Aras Ören und Rafik Schami sind insgesamt 46 Schriftsteller aus über zwanzig Herkunftsländern ausgezeichnet worden. Die ausgezeichneten Autoren haben ganz unterschiedliche kulturelle Hintergründe und sind durch Arbeitsmigration, Asyl, Exil oder Studium in den deutschsprachigen Raum gekommen.
    Mit der Einrichtung dieses Preises versuchte man damals den Blick auf die kulturelle Dimension der Arbeitsmigration und speziell auf die literarischen Äußerungen der Migranten zu lenken, die von der deutschen Öffentlichkeit erst um 1980 langsam wahrgenommen wurden, als bereits heftige Diskussionen über die multikulturelle Gesellschaft geführt wurden. Bedeutsam war anfangs vor allem eine Reihe von Anthologien zur Gastarbeiterliteratur, die von ausländischen Autoren aus dem Polynationalen Literatur- und Kunstverein selbst in der Reihe Südwind Gastarbeiterdeutsch herausgegeben wurde, später dann die ersten eigenständigen Veröffentlichungen individuell schreibender Autoren.
    Vielmehr spiegeln die Jahrgänge eine rasante Entwicklung von der von Fremdheits- und Arbeitserfahrungen geprägten sogenannten Gastarbeitsliteratur der 1970er- und 1980er Jahre zu vielfältigen Schreibweisen, die kaum mehr unter einem Label zu fassen sind, wider. Themen der ersten Stunde waren die Migration, die Sehnsucht nach der Heimat und die Ankunft in Deutschland. Der Ton dieser sogenannten Ankunftsliteratur war häufig betroffen, ihre beliebten Motive waren Bahnhof und Koffer, und ihr beliebtestes Genre war Lyrik. Sie beschrieben zuerst die Ausbeutung am Arbeitsplatz, den Rassismus der Deutschen oder die Einsamkeit. Die eigentliche Last ihres Schicksals in Deutschland gossen die Gastarbeiter der ersten Stunde lieber in selbst verfasste Gedichte, wie Franco Biondi in seinem Gedichtband Ode an die Fremde hautnah geschildert hat. Aber mit der Zeit änderte sich diese Tendenz, und Romane und Erzählungen sind mittlerweile das beliebteste Genre, und fast mit jedem neuen Verlagsprogramm betritt ein neuer deutsch schreibender Autor nicht deutscher Muttersprache das Feld. Sie fördern mit ihren Werken den internationalen Gebrauch der deutschen Sprache als Bildungssprache. Andererseits sind sie Beispiele dafür, wie die Kultur derjenigen, die hier eine neue oder zweite Heimat gefunden haben, mit der unseren zusammenfindet. Und Handlungsorte und Sprachen, Vokabular und Grammatik vermischen sich. Auch Abweichungen von sprachlichen Normen werden zu einem ästhetischen Mittel.
    In diesem Zusammenhang ist vor allem die Gründung der Gesellschaft für Interkulturelle Germanistik zu nennen, die sich aus dem Fach DaF entwickelt und einen breiten wissenschaftlichen Diskurs eröffnet hat. Aus vielen Gründen kann die interkulturelle Germanistik den Ansprüchen einer transkulturellen Verständigung besser gerecht werden als die traditionelle Germanistik, in der es eher um den Kanon geht. Bei einer Auseinandersetzung mit diesem Thema ist Alois Wierlacher am häufigsten anzutreffen, und er behauptet: “Als Ganzes wird die Erarbeitung einer interkulturellen Germanistik aber zutreffend charakterisiert, wenn man sie als Ergebnis einer Kulturen, Regionen und Nationen übergreifenden interdisziplinären Zusammenarbeit beschreibt.”

    영어초록

    Am 5. März 2009 wird in München der Adelbert von Chamisso Preis nun zum mittlerweile 25. Mal verliehen. Dieser Literaturpreis der Robert Bosch Stiftung wird seit 1985 verliehen (bis 2005 gemeinsam mit der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, seit 2006 von der Robert Bosch Stiftung allein). Der Literaturpreis zeichnet das deutschsprachige, bereits publizierte Werk von Autoren aus, die nichtdeutscher Sprachherkunft sind, wie es auch Adelbert von Chamisso war. Daneben werden bis zu zwei Förderpreise vergeben, bei denen auch unveröffentlichte Texte berücksichtigt werden. Seit der ersten Preisverleihung 1985 an Aras Ören und Rafik Schami sind insgesamt 46 Schriftsteller aus über zwanzig Herkunftsländern ausgezeichnet worden. Die ausgezeichneten Autoren haben ganz unterschiedliche kulturelle Hintergründe und sind durch Arbeitsmigration, Asyl, Exil oder Studium in den deutschsprachigen Raum gekommen.
    Mit der Einrichtung dieses Preises versuchte man damals den Blick auf die kulturelle Dimension der Arbeitsmigration und speziell auf die literarischen Äußerungen der Migranten zu lenken, die von der deutschen Öffentlichkeit erst um 1980 langsam wahrgenommen wurden, als bereits heftige Diskussionen über die multikulturelle Gesellschaft geführt wurden. Bedeutsam war anfangs vor allem eine Reihe von Anthologien zur Gastarbeiterliteratur, die von ausländischen Autoren aus dem Polynationalen Literatur- und Kunstverein selbst in der Reihe Südwind Gastarbeiterdeutsch herausgegeben wurde, später dann die ersten eigenständigen Veröffentlichungen individuell schreibender Autoren.
    Vielmehr spiegeln die Jahrgänge eine rasante Entwicklung von der von Fremdheits- und Arbeitserfahrungen geprägten sogenannten Gastarbeitsliteratur der 1970er- und 1980er Jahre zu vielfältigen Schreibweisen, die kaum mehr unter einem Label zu fassen sind, wider. Themen der ersten Stunde waren die Migration, die Sehnsucht nach der Heimat und die Ankunft in Deutschland. Der Ton dieser sogenannten Ankunftsliteratur war häufig betroffen, ihre beliebten Motive waren Bahnhof und Koffer, und ihr beliebtestes Genre war Lyrik. Sie beschrieben zuerst die Ausbeutung am Arbeitsplatz, den Rassismus der Deutschen oder die Einsamkeit. Die eigentliche Last ihres Schicksals in Deutschland gossen die Gastarbeiter der ersten Stunde lieber in selbst verfasste Gedichte, wie Franco Biondi in seinem Gedichtband Ode an die Fremde hautnah geschildert hat. Aber mit der Zeit änderte sich diese Tendenz, und Romane und Erzählungen sind mittlerweile das beliebteste Genre, und fast mit jedem neuen Verlagsprogramm betritt ein neuer deutsch schreibender Autor nicht deutscher Muttersprache das Feld. Sie fördern mit ihren Werken den internationalen Gebrauch der deutschen Sprache als Bildungssprache. Andererseits sind sie Beispiele dafür, wie die Kultur derjenigen, die hier eine neue oder zweite Heimat gefunden haben, mit der unseren zusammenfindet. Und Handlungsorte und Sprachen, Vokabular und Grammatik vermischen sich. Auch Abweichungen von sprachlichen Normen werden zu einem ästhetischen Mittel.
    In diesem Zusammenhang ist vor allem die Gründung der Gesellschaft für Interkulturelle Germanistik zu nennen, die sich aus dem Fach DaF entwickelt und einen breiten wissenschaftlichen Diskurs eröffnet hat. Aus vielen Gründen kann die interkulturelle Germanistik den Ansprüchen einer transkulturellen Verständigung besser gerecht werden als die traditionelle Germanistik, in der es eher um den Kanon geht. Bei einer Auseinandersetzung mit diesem Thema ist Alois Wierlacher am häufigsten anzutreffen, und er behauptet: “Als Ganzes wird die Erarbeitung einer interkulturellen Germanistik aber zutreffend charakterisiert, wenn man sie als Ergebnis einer Kulturen, Regionen und Nationen übergreifenden interdisziplinären Zusammenarbeit beschreibt.”

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