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소련과 동독에서의 반유대주의, 그 배경과 경과 - 동독의 유대 문학 연구를 위한 사회 역사적 전제 조건 (Der Antisemitismus in der Sowjetunion und in der DDR. Eine sozialgeschichtliche Voraussetzung der Forschung über die jüdische DDR- Literatur)

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최초등록일 2025.05.07 최종저작일 2008.09
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소련과 동독에서의 반유대주의, 그 배경과 경과 - 동독의 유대 문학 연구를 위한 사회 역사적 전제 조건
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    서지정보

    · 발행기관 : 한국독일어문학회
    · 수록지 정보 : 독일어문학 / 16권 / 3호 / 311 ~ 332페이지
    · 저자명 : 박설호

    초록

    Die vorliegende Arbeit beabsichtigt, mit der Skizzierung der Judenpolitik der Sowjetunion und der DDR gängige antisemitische Tendenzen in Osteuropa und deren Probleme zu verdeutlichen. Sie sollte schließlich einer grundlegenden Untersuchung der DDR-Literatur dienlich sein, die hauptsächlich vom jüdischen Leben bzw. dem Judentum handelt.
    In der Anfangsphase der Sowjet-Revolution kanzelte Lenin die dauerhaften Pogrome, die seit langem in den verschiedenen Gebieten Russlands passierten, als ungerecht ab. Dennoch hegte er kein großes Interesse an der Daseinsberechtigung der Juden. So verwundert es nicht, dass damals lediglich die Möglichkeit einer Assimilation bzw. Absonderung der Juden diskutiert wurde. Relevant ist im Hinblick darauf die Tatsache, dass viele arme Aschkenasen in der Sowjetunion während des Krieges politisch ausgenutzt und dann brutal massakriert wurden: Zwar setzten sie, an zwei Weltkriegen beteiligt, freiwillig ihr Leben aufs Spiel, weshalb unzählige Kriegshelden aus ihnen hervorgegangen sind. Aber die meisten Juden fielen den dauerhaften Gemetzeln Stalins zum Opfer. Dabei machte Stalin geschickt von der Idee des Zionismus im umgekehrten Sinne Gebrauch. Unter Beweis zu stellen ist in diesem Zusammenhang die Politik der Judenbeförderung nach Birobishan, die 1928 von Juri Larin ins Leben gerufen wurde. Kurz danach schlug der Sinn der ”Weltrevolution des Proletariats“ unbemerkt in den eines ”rassistischen Nationalismus“ um. Stalins Säuberungspolitik spitzte sich parallel zur nationalistischen Propaganda der Sowjetunion weitgehend zu.
    Nach der Gründung Israels setzte sich die offizielle Judenverfolgung in den Ostblockländern auf das Schlimmste fort. Im Slánský-Prozess, der sich als ein hartes, hinterlistiges juristisches Verfahren der Staatsgewalt erwies, wurde der angeklagte Jude, Rudolf Slánský öffentlich als zionistischer Agent gebrandmarkt und kurz danach erschossen. Die antisemitische Verleumdung trat auch in der DDR in Erscheinung. Der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Berlins Julius Meyer fühlte bei einem mehrstündigen Verhör mit S. Tulpanow sein Leben bedroht und floh letzten Endes nach West-Berlin. Der zionistisch gesinnte Deutsche Paul Merker wurde 1955 nach längeren Verhandlungen zu achtjähriger Haft verurteilt.
    Die SED-Führung betrachtete die Judenfrage als belanglos, da ihr der Aufbau des Sozialismus am wichtigsten erschien. Nicht ohne Grund kehrte Waltet Ulbricht die Abrechnung mit dem Nazi-Regime unter den Teppich, indem er 1952 Tausenden von ehemaligen Nazis und Wehrmachtoffizieren ihre volle staatsbürgerliche Gleichberechtigung garantierte. Im Anschluss daran löste sich 1953 die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) völlig auf. Infolge der dauerhaften antisemitischen Vorfälle in der DDR blieb den wenigen Juden nichts anderes übrig, als voneinander isoliert zu leben. Von daher galten sie für die Mehrzahl der Bevölkerung nur als abstrakte Größe, mit der eine Auseinandersetzung schon allein deshalb unterbleiben musste, weil Kenntnisse über das Judentum fehlten. Die Geschichte lehrt hier wiederum, dass Feindbilder gegenüber anderen Rassen zum großen Teil ideologisch bedingt sind und im Grunde von Unwissenheit und Vorurteilen herrühren.

    영어초록

    Die vorliegende Arbeit beabsichtigt, mit der Skizzierung der Judenpolitik der Sowjetunion und der DDR gängige antisemitische Tendenzen in Osteuropa und deren Probleme zu verdeutlichen. Sie sollte schließlich einer grundlegenden Untersuchung der DDR-Literatur dienlich sein, die hauptsächlich vom jüdischen Leben bzw. dem Judentum handelt.
    In der Anfangsphase der Sowjet-Revolution kanzelte Lenin die dauerhaften Pogrome, die seit langem in den verschiedenen Gebieten Russlands passierten, als ungerecht ab. Dennoch hegte er kein großes Interesse an der Daseinsberechtigung der Juden. So verwundert es nicht, dass damals lediglich die Möglichkeit einer Assimilation bzw. Absonderung der Juden diskutiert wurde. Relevant ist im Hinblick darauf die Tatsache, dass viele arme Aschkenasen in der Sowjetunion während des Krieges politisch ausgenutzt und dann brutal massakriert wurden: Zwar setzten sie, an zwei Weltkriegen beteiligt, freiwillig ihr Leben aufs Spiel, weshalb unzählige Kriegshelden aus ihnen hervorgegangen sind. Aber die meisten Juden fielen den dauerhaften Gemetzeln Stalins zum Opfer. Dabei machte Stalin geschickt von der Idee des Zionismus im umgekehrten Sinne Gebrauch. Unter Beweis zu stellen ist in diesem Zusammenhang die Politik der Judenbeförderung nach Birobishan, die 1928 von Juri Larin ins Leben gerufen wurde. Kurz danach schlug der Sinn der ”Weltrevolution des Proletariats“ unbemerkt in den eines ”rassistischen Nationalismus“ um. Stalins Säuberungspolitik spitzte sich parallel zur nationalistischen Propaganda der Sowjetunion weitgehend zu.
    Nach der Gründung Israels setzte sich die offizielle Judenverfolgung in den Ostblockländern auf das Schlimmste fort. Im Slánský-Prozess, der sich als ein hartes, hinterlistiges juristisches Verfahren der Staatsgewalt erwies, wurde der angeklagte Jude, Rudolf Slánský öffentlich als zionistischer Agent gebrandmarkt und kurz danach erschossen. Die antisemitische Verleumdung trat auch in der DDR in Erscheinung. Der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Berlins Julius Meyer fühlte bei einem mehrstündigen Verhör mit S. Tulpanow sein Leben bedroht und floh letzten Endes nach West-Berlin. Der zionistisch gesinnte Deutsche Paul Merker wurde 1955 nach längeren Verhandlungen zu achtjähriger Haft verurteilt.
    Die SED-Führung betrachtete die Judenfrage als belanglos, da ihr der Aufbau des Sozialismus am wichtigsten erschien. Nicht ohne Grund kehrte Waltet Ulbricht die Abrechnung mit dem Nazi-Regime unter den Teppich, indem er 1952 Tausenden von ehemaligen Nazis und Wehrmachtoffizieren ihre volle staatsbürgerliche Gleichberechtigung garantierte. Im Anschluss daran löste sich 1953 die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) völlig auf. Infolge der dauerhaften antisemitischen Vorfälle in der DDR blieb den wenigen Juden nichts anderes übrig, als voneinander isoliert zu leben. Von daher galten sie für die Mehrzahl der Bevölkerung nur als abstrakte Größe, mit der eine Auseinandersetzung schon allein deshalb unterbleiben musste, weil Kenntnisse über das Judentum fehlten. Die Geschichte lehrt hier wiederum, dass Feindbilder gegenüber anderen Rassen zum großen Teil ideologisch bedingt sind und im Grunde von Unwissenheit und Vorurteilen herrühren.

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