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Die weibliche Schönheit als ästhetisches Ornament sexueller Selektion - Die Nora-Figur bei Jelinek

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최초등록일 2025.05.04 최종저작일 2016.03
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Die weibliche Schönheit als ästhetisches Ornament sexueller Selektion - Die Nora-Figur bei Jelinek
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    서지정보

    · 발행기관 : 한국독어독문학회
    · 수록지 정보 : 독어독문학 / 57권 / 1호 / 239 ~ 258페이지
    · 저자명 : 정미경

    초록

    Nach Darwin entscheidet sich das weibliche Tier trotz der Machtdemonstration der stärkeren Männchen für den schöneren, der auffällig ornamentiert ist, was manchmal gegen die natürliche Selektion verstößt. Nur die Menschen scheinen einen anderen Weg zu gehen als den der ästhetischen Selektion. Insbesondere zivilisierte Menschen sublimieren die Begierde in der Kultur, so formuliert Freud, so dass die Schönheit als sexuelles Ornament nicht direkt auf die Erfüllung des Begehrens einwirkt. Außerdem ist in dem Prozess der Zivilisation, der männlich und partriarchalisch gekennzeichnet wird, der verkehrte Weg zu sehen: Die Frauen machen sich schöner, dem männlichen Blick entsprechend, was mit patriarchalischen Eigentums- und Machtverhältnissen eng verbunden ist.
    Es ist aber auch bemerkenswert, dass die innere Schönheit dabei neben der äußeren betont wird, was sich darauf bezieht, dass die bürgerliche Sitte etabliert wird und herrscht: ,Schöne Mutter’ heißt also die Frau, die die geforderte Mutter-Rolle praktiziert und so über die äußere Schönheit hinausgeht. Aus dieser Perspektive gesehen, markiert die Figur Nora die Rückkehr der Zivilisation zum tierischen Stadium, indem sie in die Situation gerät, ausschließlich nach ihrer körperlichen Schönheit beurteilt zu werden: Die Entmachtung der Schönheitswahl in der Zivilisation ist daher bei ihr nicht mehr gültig.
    Außerdem wird das Verhältnis von männlicher Schönheit und weiblicher Auswahl umgekehrt. Und in dieser Konstellation erscheinen Männer als das Subjekt und Frauen als das Objekt der Begierde: „Weygang: Der Mann hat eine Begierde und einen Trieb. Die Frau ist Gegenstand des Triebes.“(W 29) Männer verstehen sich als Empfänger von weiblicher Schönheit, während für sie selbst das Kriterium der Schönheit kaum gilt.


    Arbeiterin: Mir wäre nur der Charakter wichtig. Schön müßte er dafür nicht sein. Trinken soll er nicht.
    Arbeiterin: Schließlich ist mein Mann ja auch nicht schön.(W 30)

    Indem das weibliche Geschlecht der ,power of choice‘ beraubt wird, ornamentiert es als schwächeres aus Sicht des anderen Geschlecht. Die Frauen verinnerlichen das fremdbestimmte Kriterium und das lässt sie „privat-psychologische Innensicht“ betreiben und so bleiben sie weiter „Anhängsel des alleinigen Subjekts ,Mann’.“(Lücke 2008, 105).
    Der Anspruch an die Schönheit der Frauen zwecks sexueller Selektion hat aber vor allem die Verdinglichung des Körpers zur Folge. Die Nora-Figur also hat keinen souveränen Körper, sondern führt ihn in der Akrobatik bzw. im Tanz vor und instrumentalisiert ihn so: Der Körper ist ihr einziges Kapital und wird daher als Ware behandelt und schließlich dem Kapital unterworfen: „Weygang: Was Frauen betrifft, zählt für mich, ausgehend davon: daß sie leicht verderbliche Ware darstellen, Qualität vor Quantität.“(W 31) In der Funktionalisierung für Weygangs Interessen und die kapitalistische Ökonomie wird Noras Körper eingesetzt und ausgebeutet. Die Schönheit ihres Körpers bedeutet ihre einzige Möglichkeit, eine wirtschaftliche Tätigkeit zu führen, aber auf betrogene und heimtückische Weise. Als Helmers Domina scheint sie die Geschlechterhierarchie umzukehren, aber eigentlich erfüllt sie nur immer noch männliche sexuelle Wünsche, nicht ihre eigenen.
    Die ästhetische Selektion ist für Menschen eine archaische Form der Partnerwahl in ,primeval times‘. Indem sich die Nora-Figur der sexuellen Selektion durch ihre äußere Schönheit ausliefert, und indem ihr Körper der Erfüllung männlicher Begierden dient, wird der Ausschluss der Frau aus der Kultur zur Schau gestellt. Auf solche Weise wird von Ibsen bis Jelinek „eine Palette einschlägiger Weiblichkeitsstereotypien“(Sander 1996, 37) vorgeführt: Ehefrau, Mutter, Arbeiterin, Prostituierte, Geschäftsfrau. Schließlich zeigt Jelinek zynisch, dass die erzwungene Rolle der Mutter und Ehefrau die einzig kultivierte und dadurch in der Kultur funktionierende Möglichkeit für Frauen ist, solange die feministische Sichtweise nicht in ökonomische Erkenntnisse einbezogen wird.

    참고자료

    · 없음
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