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‘대지의 말없는 부름’에 귀기울이기- 하이데거의 「예술작품의 근원」에 대하여 (Auf den verschwiegenen Zuruf der Erde hören - Über Heideggers Ursprung des Kunstwerkes)

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최초등록일 2025.04.28 최종저작일 2013.12
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‘대지의 말없는 부름’에 귀기울이기- 하이데거의 「예술작품의 근원」에 대하여
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    서지정보

    · 발행기관 : 한국카프카학회
    · 수록지 정보 : 카프카 연구 / 30호 / 253 ~ 281페이지
    · 저자명 : 임홍배

    초록

    In seinem Ursprung des Kunstwerkes versucht Heidegger, den Wahrheitsanspruch der Kunst neu zu begründen, indem er die gemeinsamen Voraussetzungen einer subjektorientierten Ästhetik und der Metaphysik zugleich hinterfragt. Nach Heidegger wurde die griechische Grunderfahrung des Seins des Seienden im abendländischen Denken dualistisch verzerrt: Im Mittelalter wurde die Dingheit des Dinges als Substanz mit ihren Akzidenzien bestimmt und in der Neuzeit wurde die Substanz wiederum zum Subjekt umgedeutet, unter dessen Primat die Merkmale des Dinges dem Prädikat des Subjekts zugeordnet werden. Dadurch maßt sich das Subjekt an, alle Dinge unter seine vergegenständlichende Vorstellung zu subsumieren. Einer solchen dualistischen Verzerrung entspricht die geläufige Auffassung von Stoff und Form, der zufolge dem Künstlersubjekt die formgebende Allmacht zugemessen wird. Heidegger dagegen plädiert für die Anwesenheit des Seienden, die im sich eröffnenden Insichruhen des Seienden besteht, als dessen exemplarisches Beispiel van Goghs Gemälde Bauernschuhe erläutert wird, in dem die Eröffnung des Seienden sich vollzieht.
    Aufgrund der kritischen Auseinandersetzung mit dem Dingbegriff definiert Heidegger das Wesen des Kunstwerks als das Sich-ins-Werk-Setzen der Wahrheit. Diese Hauptthese wird in Bezug auf den Streit von Welt und Erde erörtert. Die Welt stellt sich auf den Grund der Erde auf, die die Welt nur dadurch trägt, indem sie sich selbst birgt. Die Erde ist der unergründliche Grund, auf dem der Mensch seine geschichtliche Welt entwirft. Die Welt will sich jedoch gegen das Sichverschließende der Erde nach ihrem eigenen Maßstab entscheiden. Indem das Werk eine Welt aufstellt und die Erde herstellt, stiftet es diesen Streit von Welt und Erde als den Urstreit an, der sich nie zu erstarrtem Gleichgewicht bzw. dialektischer Einheit entheben läßt. Dadurch stiftet das Werk den Urgrund der Geschichte an.
    Die Unabschließbarkeit des Streites von Welt und Erde ist auf dem Wesen der Wahrheit als der Un-verborgenheit gegründet. Die Un-verborgenheit läßt sich nicht als schlichte Entborgenheit verstehen, die alles Seiende zum bloßen Gegenstand der menschlichen Vorstellung erniedrigt. Das Seiende versagt und verstellt sich uns, und erst diese Verbergung ist der Anfang der Eröffnung des Seienden, da alles menschliche Irren auf der Verkennung dieser Verbergung beruht. In unserer geläufigen Vorstellung ist das Seiende vertraut und geheuer, da wir das Verstellen und Versagen des Seienden verkennen. Das Geheuer ist im Grunde un-geheuer. Das Geschehen der Wahrheit als Un-verborgenheit, die alles Bisherige ins Ungeheuer umkehrt, nennt Heidegger ‘Ereignis’, mit dessen Erfahrung der Mensch ins Erschrecken gerät und sich vor dem verschwiegenen Zuruf des unendlich entfernten Seins scheuen muss. In diesem Sinne läßt das Kunstwerk die Wahrheit aus der Wesensherkunft erspringen.
    Heideggers Kunstwerkaufsatz ist einerseits als eine Replik auf die Seinsvergessenheit des abendländischen Denkens in der Neuzeit und andererseits als implizite Kritik an der Hegelschen Ästhetik, die der Kunst nur die Sinnlichkeit zuerkennt und ihr damit das Wahrheitsmoment abspricht, zu verstehen.

    영어초록

    In seinem Ursprung des Kunstwerkes versucht Heidegger, den Wahrheitsanspruch der Kunst neu zu begründen, indem er die gemeinsamen Voraussetzungen einer subjektorientierten Ästhetik und der Metaphysik zugleich hinterfragt. Nach Heidegger wurde die griechische Grunderfahrung des Seins des Seienden im abendländischen Denken dualistisch verzerrt: Im Mittelalter wurde die Dingheit des Dinges als Substanz mit ihren Akzidenzien bestimmt und in der Neuzeit wurde die Substanz wiederum zum Subjekt umgedeutet, unter dessen Primat die Merkmale des Dinges dem Prädikat des Subjekts zugeordnet werden. Dadurch maßt sich das Subjekt an, alle Dinge unter seine vergegenständlichende Vorstellung zu subsumieren. Einer solchen dualistischen Verzerrung entspricht die geläufige Auffassung von Stoff und Form, der zufolge dem Künstlersubjekt die formgebende Allmacht zugemessen wird. Heidegger dagegen plädiert für die Anwesenheit des Seienden, die im sich eröffnenden Insichruhen des Seienden besteht, als dessen exemplarisches Beispiel van Goghs Gemälde Bauernschuhe erläutert wird, in dem die Eröffnung des Seienden sich vollzieht.
    Aufgrund der kritischen Auseinandersetzung mit dem Dingbegriff definiert Heidegger das Wesen des Kunstwerks als das Sich-ins-Werk-Setzen der Wahrheit. Diese Hauptthese wird in Bezug auf den Streit von Welt und Erde erörtert. Die Welt stellt sich auf den Grund der Erde auf, die die Welt nur dadurch trägt, indem sie sich selbst birgt. Die Erde ist der unergründliche Grund, auf dem der Mensch seine geschichtliche Welt entwirft. Die Welt will sich jedoch gegen das Sichverschließende der Erde nach ihrem eigenen Maßstab entscheiden. Indem das Werk eine Welt aufstellt und die Erde herstellt, stiftet es diesen Streit von Welt und Erde als den Urstreit an, der sich nie zu erstarrtem Gleichgewicht bzw. dialektischer Einheit entheben läßt. Dadurch stiftet das Werk den Urgrund der Geschichte an.
    Die Unabschließbarkeit des Streites von Welt und Erde ist auf dem Wesen der Wahrheit als der Un-verborgenheit gegründet. Die Un-verborgenheit läßt sich nicht als schlichte Entborgenheit verstehen, die alles Seiende zum bloßen Gegenstand der menschlichen Vorstellung erniedrigt. Das Seiende versagt und verstellt sich uns, und erst diese Verbergung ist der Anfang der Eröffnung des Seienden, da alles menschliche Irren auf der Verkennung dieser Verbergung beruht. In unserer geläufigen Vorstellung ist das Seiende vertraut und geheuer, da wir das Verstellen und Versagen des Seienden verkennen. Das Geheuer ist im Grunde un-geheuer. Das Geschehen der Wahrheit als Un-verborgenheit, die alles Bisherige ins Ungeheuer umkehrt, nennt Heidegger ‘Ereignis’, mit dessen Erfahrung der Mensch ins Erschrecken gerät und sich vor dem verschwiegenen Zuruf des unendlich entfernten Seins scheuen muss. In diesem Sinne läßt das Kunstwerk die Wahrheit aus der Wesensherkunft erspringen.
    Heideggers Kunstwerkaufsatz ist einerseits als eine Replik auf die Seinsvergessenheit des abendländischen Denkens in der Neuzeit und andererseits als implizite Kritik an der Hegelschen Ästhetik, die der Kunst nur die Sinnlichkeit zuerkennt und ihr damit das Wahrheitsmoment abspricht, zu verstehen.

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