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베를린 샤우뷔네의 연극혁신 (Die Berliner Schaubühne und ihre Theaterreformen)

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최초등록일 2025.03.27 최종저작일 2011.09
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베를린 샤우뷔네의 연극혁신
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    서지정보

    · 발행기관 : 세계문학비교학회
    · 수록지 정보 : 세계문학비교연구 / 36호 / 279 ~ 304페이지
    · 저자명 : 장은수

    초록

    Die Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin gilt heute als eines der bedeutendesten deutschen Theater und genießt internationales Renomme. Sie feiert im Jahr 2012 ihr 50jähriges Bestehen.
    Im Jahr 1962 wurde sie unter dem Namen “Schaubühne am Hallenschen Ufer“ in Kreuzberg von einigen Vertretern des Studententheaters in Berlin gegründet. Sie begannen ihr Theater als 'Aktion’ mit einem politisch und sozial engagierten Spielplan und distanzierten sich von den bürgerlichen Stadttheatern, indem sie der Neugründung den Beinamen 'Zeitgenössisches Theater’ gaben. Sie verstanden sich als Erben Brechts; die ‘Schaubühne am Hallenschen Ufer’ sollte ein Berliner Ensemble im Westen Deutschlands werden. Die Inszenierungen sollten in einem anti-individualistischen Kollektiv erarbeitet werden und schon dadurch eine antibürgerliche Grundhaltung bezeichnen.
    1970 kam Peter Stein mit seinen Schauspielern an die Schaubühne. Damit brach eine glänzende Zeit an, in der jede Inszenierung eine ästhetische Errungenschaft wurde. Vom Geist der 68er Studentenbewegung gekennzeichnet, arbeitete Stein gegen jede Konvention des Stadttheaters. Er führte das Mitbestimmungsmodell ein, das ein Mitspracherecht für alle Mitarbeiter bei Stückauswahl und Spielplanpolitik garantierte. Die vorsichtige Annäherung und die psychologisch genaue Interpretation von Texten und Epochen entwickelte sich zum typischen Schaubühnen-Stil. Allerdings musste er schon in den ersten Jahren einsehen, dass sein Idealismus an Grenzen stieß.
    Nach dem Abgang Steins im Jahr 1985 versuchten seine Nachfolger Luc Bondy, Jürgen Gosch und Andrea Breth, die verblassenden Glanzlichter vor dem Verlöschen zu schützen und das einst unkonventionelle Theater vor der Gefahr zu bewahren, zur Konvention zurückzukehren.
    Das größte Ereignis in der deutschen Theaterszene im Jahr 2000 war wohl der Direktionswechsel an der Berliner Schaubühne. Der junge Regiestar Thomas Ostermeier und die Choreographin Sasha Waltz, die sich über lange Zeit in der Off-Theaterszene ihre Namen gemacht hatten, übernahmen die Direktion. Sie erklärten programmatisch Tanz und Schauspiel zu gleichberechtigten Partnern und entstaubten das fast vergessene Mitbestimmungsmodell der alten Schaubühne: „Wir müssen neu anfangen”, verkündeten sie in einer Art Manifest. Ein “neuer Realismus” sei vonnöten, der die Verbesserungsfähigkeit der Welt vor Augen führen solle. Damit verpflichteten sie sich zu politischem Theater.
    Mit dem Stück Körper, dem ersten Teil ihrer Körper-Trilogie, eröffnete Sasha Waltz die erste Spielzeit an der Schaubühne. Es war eine Hommage an die Architektur des Theaters.
    Nach fünf Jahren der Zusammenarbeit an der Schaubühne verließ Sasha Waltz das Theater und arbeitet seitdem wieder frei mit ihrem Kreis Sasha Waltz & Guests im Radialsystem V.
    Thomas Ostermeier, der heute allein die Direktion weiterführt, versucht den seit Stein verlorengegangenen Beinamen “Zeitgenössisches Theater“ erneut mit Inhalt zu erfüllen. Seine Theaterreform besteht in dem Versuch, seinen eigenen Weg zu finden, indem er die Tradition des Theaters fortführt, das einst als revolutionäre Aktion gegen das herrschende System anfing.

    영어초록

    Die Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin gilt heute als eines der bedeutendesten deutschen Theater und genießt internationales Renomme. Sie feiert im Jahr 2012 ihr 50jähriges Bestehen.
    Im Jahr 1962 wurde sie unter dem Namen “Schaubühne am Hallenschen Ufer“ in Kreuzberg von einigen Vertretern des Studententheaters in Berlin gegründet. Sie begannen ihr Theater als 'Aktion’ mit einem politisch und sozial engagierten Spielplan und distanzierten sich von den bürgerlichen Stadttheatern, indem sie der Neugründung den Beinamen 'Zeitgenössisches Theater’ gaben. Sie verstanden sich als Erben Brechts; die ‘Schaubühne am Hallenschen Ufer’ sollte ein Berliner Ensemble im Westen Deutschlands werden. Die Inszenierungen sollten in einem anti-individualistischen Kollektiv erarbeitet werden und schon dadurch eine antibürgerliche Grundhaltung bezeichnen.
    1970 kam Peter Stein mit seinen Schauspielern an die Schaubühne. Damit brach eine glänzende Zeit an, in der jede Inszenierung eine ästhetische Errungenschaft wurde. Vom Geist der 68er Studentenbewegung gekennzeichnet, arbeitete Stein gegen jede Konvention des Stadttheaters. Er führte das Mitbestimmungsmodell ein, das ein Mitspracherecht für alle Mitarbeiter bei Stückauswahl und Spielplanpolitik garantierte. Die vorsichtige Annäherung und die psychologisch genaue Interpretation von Texten und Epochen entwickelte sich zum typischen Schaubühnen-Stil. Allerdings musste er schon in den ersten Jahren einsehen, dass sein Idealismus an Grenzen stieß.
    Nach dem Abgang Steins im Jahr 1985 versuchten seine Nachfolger Luc Bondy, Jürgen Gosch und Andrea Breth, die verblassenden Glanzlichter vor dem Verlöschen zu schützen und das einst unkonventionelle Theater vor der Gefahr zu bewahren, zur Konvention zurückzukehren.
    Das größte Ereignis in der deutschen Theaterszene im Jahr 2000 war wohl der Direktionswechsel an der Berliner Schaubühne. Der junge Regiestar Thomas Ostermeier und die Choreographin Sasha Waltz, die sich über lange Zeit in der Off-Theaterszene ihre Namen gemacht hatten, übernahmen die Direktion. Sie erklärten programmatisch Tanz und Schauspiel zu gleichberechtigten Partnern und entstaubten das fast vergessene Mitbestimmungsmodell der alten Schaubühne: „Wir müssen neu anfangen”, verkündeten sie in einer Art Manifest. Ein “neuer Realismus” sei vonnöten, der die Verbesserungsfähigkeit der Welt vor Augen führen solle. Damit verpflichteten sie sich zu politischem Theater.
    Mit dem Stück Körper, dem ersten Teil ihrer Körper-Trilogie, eröffnete Sasha Waltz die erste Spielzeit an der Schaubühne. Es war eine Hommage an die Architektur des Theaters.
    Nach fünf Jahren der Zusammenarbeit an der Schaubühne verließ Sasha Waltz das Theater und arbeitet seitdem wieder frei mit ihrem Kreis Sasha Waltz & Guests im Radialsystem V.
    Thomas Ostermeier, der heute allein die Direktion weiterführt, versucht den seit Stein verlorengegangenen Beinamen “Zeitgenössisches Theater“ erneut mit Inhalt zu erfüllen. Seine Theaterreform besteht in dem Versuch, seinen eigenen Weg zu finden, indem er die Tradition des Theaters fortführt, das einst als revolutionäre Aktion gegen das herrschende System anfing.

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