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Intermediale Verhandlungen: Theater und elektronische Medien

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최초등록일 2025.03.10 최종저작일 2008.06
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Intermediale Verhandlungen: Theater und elektronische Medien
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    서지정보

    · 발행기관 : 한국독어독문학회
    · 수록지 정보 : 독어독문학 / 49권 / 2호 / 9 ~ 29페이지
    · 저자명 : Franziska Schoessler

    초록

    Das Theater eignet sich deshalb als Gegenstand einer diskursanalytischen Mediengeschichte, weil Theatertexte, Inszenierungen und selbst Theaterräume auf sich wandelnde Definitionen von sinnlicher Wahrnehmung, zum Beispiel auf ihre Technifizierung und physiologische Ausdifferenzierung reagieren. Insbesondere das Wagnersche Theater auf der Schwelle zum elektronischen Zeitalter kann als reflexives Spektakel über die menschliche Wahrnehmung selbst beschrieben werden, als ein Theater, das die medialen Bedingungen von Hören und Sehen erfahrbar macht, indem akustische und visuelle Eindrücke von ihrer Bedeutung abgelöst werden. Der berühmte Es-Dur-Klang beispielsweise, mit dem die Oper Rheingold eröffnet, verweist auf das Material der Oper selbst, auf den reinen Klang, der sich noch dazu vom Visuellen abtrennt, indem das Orchester im Dunkeln versinkt – so Friedrich Kittlers Lesart. Dem Konzept des Wagnerschen Gesamtkunstwerks als „interplay of senses“ (McLuhan), als Interface liegt eine physiologische Definition der Sinne als Bedingung und Effekt der medienästhetischen Ausdifferenzierung zugrunde, so Norbert Bolz. Entfaltet das Theater per se ein plurimediales Ensemble von Zeichen, so eignet es sich darüber hinaus, wie Christopher Balme betont, für intermediale Verhandlungen, für die „Simulation oder Realisierung medialer Konventionen eines oder mehrerer Medien in einem anderen Medium“, für Interferenzen also, die neue Sehgewohnheiten implementieren und Aussagen über konventionalisierte Wahrnehmungsstrukturen treffen können.
    Im Folgenden stehen das Theater des 20. Jahrhunderts und seine intermedialen Bezüge zu elektronischen Medien im Zentrum, die zu einer neuen theatralen Sprache geführt haben und auch heute noch eine Herausforderung für das Theater darstellen – immerhin versprechen sie einen perfekten Illusionsraum, um den sich Bühnenbildner meist vergeblich bemühen. Die Regisseure reagieren mit Nachdruck auf die verstärkte Medienkonkurrenz seit 1880 und erarbeiten in ihren Inszenierungen neue Ausdrucksformen; in Auseinandersetzung mit dem Leitmedium des 20. Jahrhunderts, mit dem Film, medialisiert sich das Theater. Auch Theatertexte antworten auf die Medienrevolution, indem sie ihre narrativen Strukturen im Sinne einer Postdramatik verändern, die die traditionsreichen Einheiten von Handlung, Charakter, Raum und Zeit aufkündigt. Die leitende These der folgenden Ausführungen ist, dass die intermediale Begegnung von Theater – auf diesem wird der Fokus liegen – und elektronischen Medien zu einer (postdramatischen) Ästhetik der Heterogenität und Fragmentierung führt, die lineare Narrative sowie die bürgerliche Illusionsästhetik überhaupt suspendiert und auf die Aktivierung der Zuschauer abzielt. Das heißt auch, dass das Theater eine bestimmte Lesart elektronischer Medien entwickelt, genauer: ihre hypertextuellen Strukturen und Montage-Techniken profiliert bzw. adaptiert. Die elektronischen Medien werden aus der Perspektive des Theaters primär als partizipative Instanzen wahrgenommen – ähnlich wie McLuhan das Fernsehen als kaltes Medium bezeichnet hatte, weil der Zuschauer „durch participation komplettieren muß, was das Fernsehbild mit seinem Mosaik von Punkten nur andeutet“. Diese auf der Bühne angestrebte Interaktivität kann beispielsweise durch eine Ästhetik der Unterbrechung als Simulation des zapping erreicht werden – eine universale Kulturtechnik des 20. Jahrhunderts, die nicht allein auf reproduktive Medien beschränkt ist. Verallgemeinernd lässt sich aus dem bislang skizzierten Verhältnis zwischen Theater und elektronischen Medien ableiten, dass ein Medium als Reflexionsinstanz eines anderen fungiert, dass es dessen ,utopisches’ Potential (Interaktivität) und Defizite (Aufkündigung der face-à-face-Relation, Manipulation etc.) freilegen kann – denn das Theater formuliert auch Medienkritik.
    In den sich anschließenden Ausführungen werden Anfang und Ende des letzten Jahrhunderts im Vordergrund stehen, genauer: die Historischen Avantgarden mit Fokus auf Bertolt Brechts Ästhetik der Unterbrechung sowie intermediale Inszenierungen und Theatertexte seit den 1990er Jahren, die postdramatische Formen entwickeln, das heißt die Separation der Wahrnehmungskanäle, für die die Physiologie im 19. Jahrhundert gesorgt hat und die die elektronischen Medien intensivieren, durch die Trennung der theatralen Einheiten wie Körper und Stimme, Bild und Sprache etc. wiederholen, verstärken und kommentieren.

    참고자료

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