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테크노포비아와 테크노필리아 사이에서 - 현대 ‘기술매체’와 카프카의 서사텍스트 (Zwischen technophobia und technophilia: Zur Gestaltung ‘technischer Medien’ in Kafkas Texten)

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최초등록일 2025.07.14 최종저작일 2012.12
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테크노포비아와 테크노필리아 사이에서 - 현대 ‘기술매체’와 카프카의 서사텍스트
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    서지정보

    · 발행기관 : 한국카프카학회
    · 수록지 정보 : 카프카 연구 / 28호 / 137 ~ 163페이지
    · 저자명 : 권혁준

    초록

    In der vorliegenden Arbeit wird versucht, Kafkas Umgang mit dem grundlegenden Wandel technischer Speichermedien um 1900, die mit einer Entprivilegierung von Schriftsprachlichkeit einhergeht, anhand seiner Texte zu beleuchten. Die Veränderung jener Zeit betreffen nicht nur Kulturproduktion,sondern auch die ganze Lebens- und Erfahrungswelt der Menschen.
    Mechanisierung und Bürokratisierung der Gesellschaft stehen im Zeichen neuer technischer Übertragungsmöglichkeiten. Die Lebenszeit Kafkas und somit die Zeit seiner literarischen Produktivität fällt mit der Zeit des radikalen medialen Wandels zusammen. Gleichzeitig wollte Kafka sich und sein ganzes Leben mit der Literatur identifizieren. Wichtig ist deshalb die Frage, wie er die Spannung zwischen seiner existentiellen Bindung an die Literatur und einem solchen medialen Wandel beantwortet.
    Auf der einen Seite zeigen Kafkas Briefe an Felice und vor allem eine Passage aus dem Roman Der Verschollene, dass neue Formen der Machtausübung durch eine Umkehr des Verhältnisses von Mensch und Maschine in der modernen Zeit möglich geworden sind. Auf der anderen Seite versucht Kafka, die durch technische Medien vertiefte Trennung von Körper und Zeichen durch eine ‘Ästhetik des Körpers’ zu unterwandern. Figuren wie der Hungerkünstler, der auf der Autonomie seines Körpers insistiert, scheitern jedoch an der Macht der Zeichen und werden letztendlich desozialisiert. In Ein Bericht an eine Akademie beantwortet Kafka das Technikwunder Grammophon mit einer Technik der literarischen Überschreibung. Vor allem in der Erzählung In der Strafkolonie(1914/19) zeigt Kafka, welche Auswirkung der Paradigmenwechsel, der sich durch den technischen Wandel vollzieht, auf andere Diskurse haben. In der Erzählung ist es die Eigengesetzlichkeit der Machine, die das Rechtssystem determiniert und alle Figuren der Erzählung beeinflusst. Diese Transformation des Maschinellen ins Juristische bewirkt eine groteske und widersinnige Verflechtung von Recht und Macht. Hierin bestätigt sich auch die These von Friedrich Kittler, dass die Struktur von Recht und Gesellschaft immer auch durch ihr “Aufschreibesystem” bedingt ist. Dies zeigt, dass Kafka sich die Maschinen und Medien sprachlich anzueignen und sie zum Entwurf seiner eigenen Erzähl- und Ausdrucksmaschine produktiv zu benutzen verstand. Im Gegensatz zu der Maschine in der Strafkolonie, die die Gegensätze nicht ertragen konnte und deshalb sich zerstören musste, war Kafkas Erzählmaschine in der Lage, auf Grund von ‘gleitende[m] Paradox’ weiter zu existieren.
    In Kafkas Texten gibt es zwar kein uniformes Bild bezüglich der Verarbeitungsweisen technischer Medien. Wenn man aber sowohl seine Bedrohtheit als auch seine Faszination durch technische Medien berücksichtigt, kann man sagen, dass Kafkas Texte zwischen der technophobia und technophilia pendelt.

    영어초록

    In der vorliegenden Arbeit wird versucht, Kafkas Umgang mit dem grundlegenden Wandel technischer Speichermedien um 1900, die mit einer Entprivilegierung von Schriftsprachlichkeit einhergeht, anhand seiner Texte zu beleuchten. Die Veränderung jener Zeit betreffen nicht nur Kulturproduktion,sondern auch die ganze Lebens- und Erfahrungswelt der Menschen.
    Mechanisierung und Bürokratisierung der Gesellschaft stehen im Zeichen neuer technischer Übertragungsmöglichkeiten. Die Lebenszeit Kafkas und somit die Zeit seiner literarischen Produktivität fällt mit der Zeit des radikalen medialen Wandels zusammen. Gleichzeitig wollte Kafka sich und sein ganzes Leben mit der Literatur identifizieren. Wichtig ist deshalb die Frage, wie er die Spannung zwischen seiner existentiellen Bindung an die Literatur und einem solchen medialen Wandel beantwortet.
    Auf der einen Seite zeigen Kafkas Briefe an Felice und vor allem eine Passage aus dem Roman Der Verschollene, dass neue Formen der Machtausübung durch eine Umkehr des Verhältnisses von Mensch und Maschine in der modernen Zeit möglich geworden sind. Auf der anderen Seite versucht Kafka, die durch technische Medien vertiefte Trennung von Körper und Zeichen durch eine ‘Ästhetik des Körpers’ zu unterwandern. Figuren wie der Hungerkünstler, der auf der Autonomie seines Körpers insistiert, scheitern jedoch an der Macht der Zeichen und werden letztendlich desozialisiert. In Ein Bericht an eine Akademie beantwortet Kafka das Technikwunder Grammophon mit einer Technik der literarischen Überschreibung. Vor allem in der Erzählung In der Strafkolonie(1914/19) zeigt Kafka, welche Auswirkung der Paradigmenwechsel, der sich durch den technischen Wandel vollzieht, auf andere Diskurse haben. In der Erzählung ist es die Eigengesetzlichkeit der Machine, die das Rechtssystem determiniert und alle Figuren der Erzählung beeinflusst. Diese Transformation des Maschinellen ins Juristische bewirkt eine groteske und widersinnige Verflechtung von Recht und Macht. Hierin bestätigt sich auch die These von Friedrich Kittler, dass die Struktur von Recht und Gesellschaft immer auch durch ihr “Aufschreibesystem” bedingt ist. Dies zeigt, dass Kafka sich die Maschinen und Medien sprachlich anzueignen und sie zum Entwurf seiner eigenen Erzähl- und Ausdrucksmaschine produktiv zu benutzen verstand. Im Gegensatz zu der Maschine in der Strafkolonie, die die Gegensätze nicht ertragen konnte und deshalb sich zerstören musste, war Kafkas Erzählmaschine in der Lage, auf Grund von ‘gleitende[m] Paradox’ weiter zu existieren.
    In Kafkas Texten gibt es zwar kein uniformes Bild bezüglich der Verarbeitungsweisen technischer Medien. Wenn man aber sowohl seine Bedrohtheit als auch seine Faszination durch technische Medien berücksichtigt, kann man sagen, dass Kafkas Texte zwischen der technophobia und technophilia pendelt.

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