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판타지장르 연구의 현재와 지향점 (Grundlagen und Orientierungspunkte der Fantasyforschung)

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최초등록일 2025.06.27 최종저작일 2011.11
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판타지장르 연구의 현재와 지향점
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    서지정보

    · 발행기관 : 한국독일현대문학회
    · 수록지 정보 : 독일현대문학 / 37호 / 217 ~ 239페이지
    · 저자명 : 신지영

    초록

    Mit dem Herrn der Ringe von J. R. R. Tolkien entstand in der Mitte des 20. Jahrhunderts eine neue phantastische Gattung: die Fantasy. Dieses moderne Phänomen der Phantastik etabliert sich mittlerweile weltweit als das Kulturphänomen des 21. Jahrhunderts. Umsomehr fällt die tiefe Kluft zwischen der Praxis der Fantasy und theoretischen Überlegungen und Interpretationen dieses Phänomens auf. Die akademische Annäherung an diese neue Gattung wird vor allem durch terminologische Unklarheiten erschwert, die mit der Gattungsbestimmung der Fantasy eng verbunden sind, sowie einige Vorurteile gegenüber dieser Gattung wie, dass es sich hierbei um Eskapismus und um Kinder- bzw. Jugendliteratur handele.
    Der theoretischen Beschäftigungen mit der Fantasy geht als Grundannahme voraus, dass es sich hierbei um eine selbständige neue Gattung handelt, die mit der phantastischen Literatur á la Todorov nichts zu tun hat. Fantasy lässt sich nach Attebery am besten als eine Gattung bestimmen, deren Prototyp Tolkiens Herr der Ringe bildet. Aus Tolkiens Werk lassen sich die folgenden gattungskonstitutiven Merkmale herausstellen: übernatürliche Elemente, „comic“-hafte Struktur und Happy End (Attebery). Die Rehabilitierung der Fantasy als einer die Welt deutenden Literatur statt einer bloßen Unterhaltungsliteratur erfolgt durch die Feststellung der Ähnlichkeit von Fantasy und Mythos, die sich aber nicht nur auf der Ebene des Inhalts, d. h. von Stoffen, Themen, Settings und Figuren, sondern auch in ihrem mythischen Denken feststellen lässt. Fantasy ist die Nachfolgerin des Mythos, insofern es hier um Fragen der Weltordnung und des Wesens des Menschen geht. Diese Aspekte der Fantasy schlagen sich in der Bezeichung „mythopoeic“ (Oziewicz) und „existentielle“ Fantasy (Kölzer) nieder.
    Anhand dieser grundlegenden Voraussetzungen des Fantasy-Verständnisses lassen sich wiederum die Interpretationsversuche differenzieren: Einerseits betonen die Forscher den mythischen Charakter der Fantasy bis hin zur totalen Identifizierung mit dem Mythos, was stark an der tolkienschen Fantasy orientiert ist und selbstverständlich anachronistisch erscheinen muss. Andererseits betonen sie den Gegenwartsbezug der Fantasy bis hin zur Allegorisierung der mythischen Bilder, was die Grundlage der Gattung erschüttert, denn das Übernatürliche in der Fantasy muss für sich selbst stehen, nicht für anderes. Diese beiden extremen Zuspitzungen entsprechen daher, m. E., nicht dem Wesen der Fantasy, die vielmehr eine Mischform von archaischen und modernen Elementen darstellt. Auf die Allegorisierung bezogen ist auch von der „(postmodernen) Fantasy“ (Ewers) die Rede, die die aktuelle Entwicklung der Fantasy darstellt. Angesichts dieses Phänomens muss man aber ebenso berücksichtigen, dass die Fantasy im 21. Jahrhundert im Wandel begriffen ist, sich ständig modifiziert und daher auch von dem gattungsbildenden Modell Tolkiens abweicht, was schließlich eine Beweglichkeit der Theorie erfordert.

    영어초록

    Mit dem Herrn der Ringe von J. R. R. Tolkien entstand in der Mitte des 20. Jahrhunderts eine neue phantastische Gattung: die Fantasy. Dieses moderne Phänomen der Phantastik etabliert sich mittlerweile weltweit als das Kulturphänomen des 21. Jahrhunderts. Umsomehr fällt die tiefe Kluft zwischen der Praxis der Fantasy und theoretischen Überlegungen und Interpretationen dieses Phänomens auf. Die akademische Annäherung an diese neue Gattung wird vor allem durch terminologische Unklarheiten erschwert, die mit der Gattungsbestimmung der Fantasy eng verbunden sind, sowie einige Vorurteile gegenüber dieser Gattung wie, dass es sich hierbei um Eskapismus und um Kinder- bzw. Jugendliteratur handele.
    Der theoretischen Beschäftigungen mit der Fantasy geht als Grundannahme voraus, dass es sich hierbei um eine selbständige neue Gattung handelt, die mit der phantastischen Literatur á la Todorov nichts zu tun hat. Fantasy lässt sich nach Attebery am besten als eine Gattung bestimmen, deren Prototyp Tolkiens Herr der Ringe bildet. Aus Tolkiens Werk lassen sich die folgenden gattungskonstitutiven Merkmale herausstellen: übernatürliche Elemente, „comic“-hafte Struktur und Happy End (Attebery). Die Rehabilitierung der Fantasy als einer die Welt deutenden Literatur statt einer bloßen Unterhaltungsliteratur erfolgt durch die Feststellung der Ähnlichkeit von Fantasy und Mythos, die sich aber nicht nur auf der Ebene des Inhalts, d. h. von Stoffen, Themen, Settings und Figuren, sondern auch in ihrem mythischen Denken feststellen lässt. Fantasy ist die Nachfolgerin des Mythos, insofern es hier um Fragen der Weltordnung und des Wesens des Menschen geht. Diese Aspekte der Fantasy schlagen sich in der Bezeichung „mythopoeic“ (Oziewicz) und „existentielle“ Fantasy (Kölzer) nieder.
    Anhand dieser grundlegenden Voraussetzungen des Fantasy-Verständnisses lassen sich wiederum die Interpretationsversuche differenzieren: Einerseits betonen die Forscher den mythischen Charakter der Fantasy bis hin zur totalen Identifizierung mit dem Mythos, was stark an der tolkienschen Fantasy orientiert ist und selbstverständlich anachronistisch erscheinen muss. Andererseits betonen sie den Gegenwartsbezug der Fantasy bis hin zur Allegorisierung der mythischen Bilder, was die Grundlage der Gattung erschüttert, denn das Übernatürliche in der Fantasy muss für sich selbst stehen, nicht für anderes. Diese beiden extremen Zuspitzungen entsprechen daher, m. E., nicht dem Wesen der Fantasy, die vielmehr eine Mischform von archaischen und modernen Elementen darstellt. Auf die Allegorisierung bezogen ist auch von der „(postmodernen) Fantasy“ (Ewers) die Rede, die die aktuelle Entwicklung der Fantasy darstellt. Angesichts dieses Phänomens muss man aber ebenso berücksichtigen, dass die Fantasy im 21. Jahrhundert im Wandel begriffen ist, sich ständig modifiziert und daher auch von dem gattungsbildenden Modell Tolkiens abweicht, was schließlich eine Beweglichkeit der Theorie erfordert.

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