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고다르의 <경멸> 속에 나타난 브레히트의 생소화 기법 (Brechts Verfremdungstechnik in Godards )

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최초등록일 2025.05.26 최종저작일 2009.12
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고다르의 &lt;경멸&gt; 속에 나타난 브레히트의 생소화 기법
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    서지정보

    · 발행기관 : 한국헤세학회
    · 수록지 정보 : 헤세연구 / 22호 / 359 ~ 380페이지
    · 저자명 : 윤시향

    초록

    <Die Verachtung> basiert auf dem gleichnamigen Roman des italienischen
    Schriftstellers Alberto Moravia. Camille (Brigitte Bardot) glaubt, ihr Mann, der Drehbuchautor Paul Javal (Michel Piccoli) habe sie aus Berechnung mit dem
    amerikanischen Filmproduzenten Prokosh (Jack Palance) allein gelassen. Das Paar hat
    den destruktiven Verdacht, Javal würde es billigend in Kauf nehmen, wenn Prokosh mit
    Camille eine Affäre einginge. Prokosh ist nach Italien gekommen, um zu verhindern,
    dass der Film, in den er sein Geld gesteckt hat, zu künstlerisch und damit nicht
    kommerziell genug wird. Es ist die Geschichte der Heimkehr des Odysseus. Fritz Lang
    dreht in seinem Auftrag gerade eine eigenwillige, vermutlich völlig unverkäufliche
    Odyssee-Variante. Durch die Eingriffe Javals ins Drehbuch soll das Projekt doch noch
    marktgerecht formatiert werden. Paul soll für ein Honorar von zehntausend Dollar dem
    Regisseur ins Handwerk pfuschen und ein nach Prokoshs Vorstellungen geändertes
    Drehbuch verfertigen. Camille und Prokosh verunglücken im Wagen des Produzenten.
    Lang setzt die Arbeit an seinem Film fort. Javal bleibt allein zurück.
    <Die Verachtung> ist nicht nur eine gescheiterte Liebesgeschichte, sondern auch ein
    Film über den Film. Godard brachte in seinem sechsten Spielfilm nichts anderes als seine
    Verachtung sich selbst gegenüber zum Ausdruck und bannte damit gleichzeitig die
    Gefahr seiner künftigen Prostituierung gegenüber der Industrie, indem er genau dieses
    Abhängigkeitsverhältnis inszenierte. <Die Verachtung> ist ein Exerzitium gegen die
    Versuchung, "auf den Markt zu gehen, wo Lügen gekauft werden". Dieses Brecht-Zitat
    legt Godard dem verehrten Fritz Lang in den Mund. Dieser Titel verhieß auch die
    Einlösung der von Brecht entwickelten Ästhetik, einer Ästhetik der Übersprungshandlung
    – der Funke sollte von der Bühne in den Zuschauerraum überspringen und dort
    Handlungen hervorrufen.
    Eines der Wunder dieses Films besteht in dem Merkmal, eine ganze Reihe von
    scheinbar unvereinbaren Widersprüchen in sich zu brechen, dabei aber schwerelose
    Schönheit zu verströmen. Vor allem Raul Coutards Cinemascope-Kamera erzeugt eine
    tranceartige Gesamtstimmung.
    <Die Verachtung> beherbergt so viele Anspielungen wie kaum ein anderer Film.
    Godard liefert hiermit, nicht zuletzt durch die hervorragende Verfremdungstechnik im
    Bild- und Tonbereich, einen sehr selbstreflexiven Film über den Film an sich. Godard
    wendet die Theorie des epischen Theaters nach Brecht auf das Kino an, vermischt Bild,
    Ton, Kommentar und Schrift und hält den Zuschauer auf Distanz zum Geschehen.
    Und Godard lehnt zu komplette Abbildungen der Welt ab, die nicht offen sind für
    Kritik und Veränderung. Godards Verweigerungsgestus manifestiert sich nicht nur in
    einer Reflexion über die Zwänge der Filmindustrie, sondern auch in der Verfremdung der Nacktszenen mit der Bardot, die er auf Geheiß der Produzenten nachdrehen musste.

    영어초록

    <Die Verachtung> basiert auf dem gleichnamigen Roman des italienischen
    Schriftstellers Alberto Moravia. Camille (Brigitte Bardot) glaubt, ihr Mann, der Drehbuchautor Paul Javal (Michel Piccoli) habe sie aus Berechnung mit dem
    amerikanischen Filmproduzenten Prokosh (Jack Palance) allein gelassen. Das Paar hat
    den destruktiven Verdacht, Javal würde es billigend in Kauf nehmen, wenn Prokosh mit
    Camille eine Affäre einginge. Prokosh ist nach Italien gekommen, um zu verhindern,
    dass der Film, in den er sein Geld gesteckt hat, zu künstlerisch und damit nicht
    kommerziell genug wird. Es ist die Geschichte der Heimkehr des Odysseus. Fritz Lang
    dreht in seinem Auftrag gerade eine eigenwillige, vermutlich völlig unverkäufliche
    Odyssee-Variante. Durch die Eingriffe Javals ins Drehbuch soll das Projekt doch noch
    marktgerecht formatiert werden. Paul soll für ein Honorar von zehntausend Dollar dem
    Regisseur ins Handwerk pfuschen und ein nach Prokoshs Vorstellungen geändertes
    Drehbuch verfertigen. Camille und Prokosh verunglücken im Wagen des Produzenten.
    Lang setzt die Arbeit an seinem Film fort. Javal bleibt allein zurück.
    <Die Verachtung> ist nicht nur eine gescheiterte Liebesgeschichte, sondern auch ein
    Film über den Film. Godard brachte in seinem sechsten Spielfilm nichts anderes als seine
    Verachtung sich selbst gegenüber zum Ausdruck und bannte damit gleichzeitig die
    Gefahr seiner künftigen Prostituierung gegenüber der Industrie, indem er genau dieses
    Abhängigkeitsverhältnis inszenierte. <Die Verachtung> ist ein Exerzitium gegen die
    Versuchung, "auf den Markt zu gehen, wo Lügen gekauft werden". Dieses Brecht-Zitat
    legt Godard dem verehrten Fritz Lang in den Mund. Dieser Titel verhieß auch die
    Einlösung der von Brecht entwickelten Ästhetik, einer Ästhetik der Übersprungshandlung
    – der Funke sollte von der Bühne in den Zuschauerraum überspringen und dort
    Handlungen hervorrufen.
    Eines der Wunder dieses Films besteht in dem Merkmal, eine ganze Reihe von
    scheinbar unvereinbaren Widersprüchen in sich zu brechen, dabei aber schwerelose
    Schönheit zu verströmen. Vor allem Raul Coutards Cinemascope-Kamera erzeugt eine
    tranceartige Gesamtstimmung.
    <Die Verachtung> beherbergt so viele Anspielungen wie kaum ein anderer Film.
    Godard liefert hiermit, nicht zuletzt durch die hervorragende Verfremdungstechnik im
    Bild- und Tonbereich, einen sehr selbstreflexiven Film über den Film an sich. Godard
    wendet die Theorie des epischen Theaters nach Brecht auf das Kino an, vermischt Bild,
    Ton, Kommentar und Schrift und hält den Zuschauer auf Distanz zum Geschehen.
    Und Godard lehnt zu komplette Abbildungen der Welt ab, die nicht offen sind für
    Kritik und Veränderung. Godards Verweigerungsgestus manifestiert sich nicht nur in
    einer Reflexion über die Zwänge der Filmindustrie, sondern auch in der Verfremdung der Nacktszenen mit der Bardot, die er auf Geheiß der Produzenten nachdrehen musste.

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