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미와 현상에서의 자유 - 쉴러의 『칼리아스 편지』에서 객관적 미의 연역 (Die Schönheit und die Freiheit in der Erscheinung - Schillers Deduktion der objektiven Schönheit in den Kallias-Briefen)

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최초등록일 2025.05.04 최종저작일 2009.05
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미와 현상에서의 자유 - 쉴러의 『칼리아스 편지』에서 객관적 미의 연역
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    서지정보

    · 발행기관 : 한국독일현대문학회
    · 수록지 정보 : 독일현대문학 / 32호 / 121 ~ 152페이지
    · 저자명 : 박민수

    초록

    In Schillers Gedanken über die Ästhetik tritt im Jahr 1791 durch den Beginn der Kant-Lektüre eine entscheidende Wende ein. Bei der wiederholten Lektüre der Kritik der Urteilskraft klärt sich sein Verständnis der Ästhetik Kants, und es beginnt seine eigene produktive Auseinandersetzung mit Kants Schönheitsauffassung. An Körner schreibt er am 21. Dezember 1792 darüber, dass er den objektiven Begriff des Schönen, an welchem Kant verzweifelt, gefunden hat. Schiller will dabei seine Abhandlung in der Form eines philosophischen Dialogs unter dem Titel Kallias oder über die Schönheit erscheinen lassen. Dieses Vorhaben wurde jedoch nicht realisiert. Uns bleiben nur sechs Briefe, die Schiller zwischen Januar und Februar 1793 an Körner geschrieben hat. Diese sogenannten Kallias-Briefe bilden jedoch die Grundlage von Schillers Schönheitslehre. Sie stehen thematisch in unmittelbarer Beziehung zu seinen größeren ästhetischen Abhandlungen Über Anmut und Würde und Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen.
    In diesen Briefen versucht Schiller das objektive Prinzip der Schönheit zu deduzieren, während Kant das Schöne wesentlich bloß von den Aktivitäten her bestimmt, die Subjekte in bezug auf die Gegenstände von Natur und Kunst ausüben. Um solch ein objektives Prinzip zu finden, verbindet Schiller das Erlebnis des Schönen mit der Vernunft, denn die Gesetzgebung aus Prinzipien der Vernunft enthält Objektivität. Auf diesem Wege macht Schiller unter den vier denkbaren Verknüpfungen eine von Kant selbst nicht genutzte Variante ausfindig, nämlich die regulative Funktion der praktischen Vernunft. Von daher formuliert Schiller den objektiven Begriff der Schönheit mit der Formel: Schönheit ist Freiheit in der Erscheinung. Durch Schillers Beweisführung wird es aber nicht einleuchtend, wieso Schönheit und Freiheit in der Erscheinung notwendig zusammengehören. Er versucht daher in weiteren Argumentationsgängen seine Beweislücke zu schließen, indem er sich der Frage zuwendet, welche Eigenschaft des Objekts die Anwendung seiner Definition ermöglichen könnte. Seine Argumentation bleibt jedoch immer noch problematisch; sie führt oft zu falschen Analogien oder ad-hoc-Behauptungen.
    Mit seinem Versuch gelingt es Schiller also nicht, die Kantische subjektivistische Ästhetik zu revidieren. Der Grund dafür liegt darin, dass er im Grunde den Boden der Kantischen Transzendentalphilosophie nicht verlässt. Trotz dieses Misslingens ist es aber ein großes Verdienst Schillers, dass er Kants Theorie des schönen Scheins um eine objektive Komponente zu ergänzen versucht. In den Kallias-Briefen und anderen ästhetischen Schriften Schillers deutet sich ein Gedanke an, der ihn philosophisch eine Gegenstellung zu Kants Position einnehmen lässt und einen Zugang zum idealistischen und romantischen Gedanken eröffnet.

    영어초록

    In Schillers Gedanken über die Ästhetik tritt im Jahr 1791 durch den Beginn der Kant-Lektüre eine entscheidende Wende ein. Bei der wiederholten Lektüre der Kritik der Urteilskraft klärt sich sein Verständnis der Ästhetik Kants, und es beginnt seine eigene produktive Auseinandersetzung mit Kants Schönheitsauffassung. An Körner schreibt er am 21. Dezember 1792 darüber, dass er den objektiven Begriff des Schönen, an welchem Kant verzweifelt, gefunden hat. Schiller will dabei seine Abhandlung in der Form eines philosophischen Dialogs unter dem Titel Kallias oder über die Schönheit erscheinen lassen. Dieses Vorhaben wurde jedoch nicht realisiert. Uns bleiben nur sechs Briefe, die Schiller zwischen Januar und Februar 1793 an Körner geschrieben hat. Diese sogenannten Kallias-Briefe bilden jedoch die Grundlage von Schillers Schönheitslehre. Sie stehen thematisch in unmittelbarer Beziehung zu seinen größeren ästhetischen Abhandlungen Über Anmut und Würde und Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen.
    In diesen Briefen versucht Schiller das objektive Prinzip der Schönheit zu deduzieren, während Kant das Schöne wesentlich bloß von den Aktivitäten her bestimmt, die Subjekte in bezug auf die Gegenstände von Natur und Kunst ausüben. Um solch ein objektives Prinzip zu finden, verbindet Schiller das Erlebnis des Schönen mit der Vernunft, denn die Gesetzgebung aus Prinzipien der Vernunft enthält Objektivität. Auf diesem Wege macht Schiller unter den vier denkbaren Verknüpfungen eine von Kant selbst nicht genutzte Variante ausfindig, nämlich die regulative Funktion der praktischen Vernunft. Von daher formuliert Schiller den objektiven Begriff der Schönheit mit der Formel: Schönheit ist Freiheit in der Erscheinung. Durch Schillers Beweisführung wird es aber nicht einleuchtend, wieso Schönheit und Freiheit in der Erscheinung notwendig zusammengehören. Er versucht daher in weiteren Argumentationsgängen seine Beweislücke zu schließen, indem er sich der Frage zuwendet, welche Eigenschaft des Objekts die Anwendung seiner Definition ermöglichen könnte. Seine Argumentation bleibt jedoch immer noch problematisch; sie führt oft zu falschen Analogien oder ad-hoc-Behauptungen.
    Mit seinem Versuch gelingt es Schiller also nicht, die Kantische subjektivistische Ästhetik zu revidieren. Der Grund dafür liegt darin, dass er im Grunde den Boden der Kantischen Transzendentalphilosophie nicht verlässt. Trotz dieses Misslingens ist es aber ein großes Verdienst Schillers, dass er Kants Theorie des schönen Scheins um eine objektive Komponente zu ergänzen versucht. In den Kallias-Briefen und anderen ästhetischen Schriften Schillers deutet sich ein Gedanke an, der ihn philosophisch eine Gegenstellung zu Kants Position einnehmen lässt und einen Zugang zum idealistischen und romantischen Gedanken eröffnet.

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