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쉴러 미학의 “아름다움”과 “숭고함”은 상호모순인가, 아니면 상호보완인가? - 「발렌슈타인」의 분석을 통해 본 두 이념 간의 관계 (Widerspruch oder Ergaenzung?- Die Idee des Schoenen und des Erhabenen und ihre Funktionen in Schillers Wallenstein)

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최초등록일 2025.04.14 최종저작일 2008.03
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쉴러 미학의 “아름다움”과 “숭고함”은 상호모순인가, 아니면 상호보완인가? - 「발렌슈타인」의 분석을 통해 본 두 이념 간의 관계
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    서지정보

    · 발행기관 : 한국독어독문학회
    · 수록지 정보 : 독어독문학 / 49권 / 1호 / 24 ~ 48페이지
    · 저자명 : 김수용

    초록

    Eine der umstrittentesten Fragen in der Ästhetik Schillers ist der begriffliche Widerspruch zwischen dem Schönen und dem Erhabenem. Das Schöne setzt die Möglichkeit einer vollständigen Versöhnung beider entgegengesetzten Naturen des Menschen, der Sinnlichkeit und der Vernunft, voraus, das Erhabene aber verneint diese Möglichkeit kategorisch und hält es für notwendig, die sinnlichen Bedürfnisse durch moralische Reflexion zu unterdrücken.
    Die vorliegende Arbeit ist ein Versuch, durch Analyse des Wallenstein-Dramas Schillers nachzuweisen, dass das Schöne und das Erhabene, obwohl sie dem Wesen nach Gegensätze bilden, doch funktional einander ergänzen. Um mit Schiller zu sprechen, “muß das Erhabene zu dem Schönen hinzukommen, um die ästhetische Erziehung zu einem vollständigen Ganzen zu machen”.
    Im 「Prolog」 des Dramas kontrastiert Schiller das ‘Ernste des Lebens’ zur ‘Heiterkeit der Kunst’. Mit dem Lembensernste bezeichnet Schiller das “düstre Bild” der geschichtlichen Wirklichkeit in der Zeit des Dreißigjährigenkriegs. die den ‘Inhalt’ des Dramas bildet. Er ist “düster”, weil er eine Geschichte vorführt, in der die Macht und nicht das Recht regiert, in der die Intrige und nicht der “gerade” Weg ans Ziel führt, also ein Geschichtsbild, das als “gesetzloses Chaos” erscheint, und in dem kein “weiser Plan”, kein “Weltgeist”, sondern der “tolle Zufall” herrscht.
    Wie kann aber das Drama, das das “düstere” Bild der geschichtlichen Wirklichkeit zum Inhalt hat, “heitere” Kunst sein? Schiller zufolge ist es nur möglich durch “Form”, die ein Kunstwerk erst zur Kunst macht. D.h. ein Kunstwerk ist nur dann schön, insofern seine Form den Zuschauer es ermöglicht, zum Inhalt beruhigende Distanz zu gewinnen, damit er von den vom Inhalt herrührenden Affekten nicht überwältigt werden. Die schöne Form hat also die Funktion, die emotionale Identifikation zwischen Zuschauer und Rolle aufzuheben.
    Der von der “blinden Affekt” befreite Zuschauer kann die “düstere” Wirklichkeit des “ernsten Lebens” ruhig betrachten und über sie reflektieren. Die schöne Form hat also die Aufgabe, den Zuschauer aufzuklären.
    Die bloßgestellte Lebens- und Geschichtswirklichkeit ist “erhaben”, insofern sie als “furchtbarer Gegenstand” den Zuschauer bewirkt, seiner moralischen Kraft bewußt zu werden, die ihn von vom Außendruck auf ihn einstürmender gewaltig-sinnlicher Reizwirkungen entlastet. Die furchtbaren Gegenstände sind Schiller zufolge nur deswegen “erhaben”, weil sie in Menschen das Gefühl des Erhabenen erwecken. Das Erhabene zielt also in Schillers Ästhetik auf einen Rezeptionsprozess, in dem es dem Zuschauer gelingt, sich von seiner Sinnlichkeit zu befreien und in einer produktiven Eigenleistung ein moralisch sinnvolles Bedeutungsgefüge aufzubauen. Dann wird “die ästhetische Erziehung des Menschen” ihren ursprünglichen Ziel erreichen.

    영어초록

    Eine der umstrittentesten Fragen in der Ästhetik Schillers ist der begriffliche Widerspruch zwischen dem Schönen und dem Erhabenem. Das Schöne setzt die Möglichkeit einer vollständigen Versöhnung beider entgegengesetzten Naturen des Menschen, der Sinnlichkeit und der Vernunft, voraus, das Erhabene aber verneint diese Möglichkeit kategorisch und hält es für notwendig, die sinnlichen Bedürfnisse durch moralische Reflexion zu unterdrücken.
    Die vorliegende Arbeit ist ein Versuch, durch Analyse des Wallenstein-Dramas Schillers nachzuweisen, dass das Schöne und das Erhabene, obwohl sie dem Wesen nach Gegensätze bilden, doch funktional einander ergänzen. Um mit Schiller zu sprechen, “muß das Erhabene zu dem Schönen hinzukommen, um die ästhetische Erziehung zu einem vollständigen Ganzen zu machen”.
    Im 「Prolog」 des Dramas kontrastiert Schiller das ‘Ernste des Lebens’ zur ‘Heiterkeit der Kunst’. Mit dem Lembensernste bezeichnet Schiller das “düstre Bild” der geschichtlichen Wirklichkeit in der Zeit des Dreißigjährigenkriegs. die den ‘Inhalt’ des Dramas bildet. Er ist “düster”, weil er eine Geschichte vorführt, in der die Macht und nicht das Recht regiert, in der die Intrige und nicht der “gerade” Weg ans Ziel führt, also ein Geschichtsbild, das als “gesetzloses Chaos” erscheint, und in dem kein “weiser Plan”, kein “Weltgeist”, sondern der “tolle Zufall” herrscht.
    Wie kann aber das Drama, das das “düstere” Bild der geschichtlichen Wirklichkeit zum Inhalt hat, “heitere” Kunst sein? Schiller zufolge ist es nur möglich durch “Form”, die ein Kunstwerk erst zur Kunst macht. D.h. ein Kunstwerk ist nur dann schön, insofern seine Form den Zuschauer es ermöglicht, zum Inhalt beruhigende Distanz zu gewinnen, damit er von den vom Inhalt herrührenden Affekten nicht überwältigt werden. Die schöne Form hat also die Funktion, die emotionale Identifikation zwischen Zuschauer und Rolle aufzuheben.
    Der von der “blinden Affekt” befreite Zuschauer kann die “düstere” Wirklichkeit des “ernsten Lebens” ruhig betrachten und über sie reflektieren. Die schöne Form hat also die Aufgabe, den Zuschauer aufzuklären.
    Die bloßgestellte Lebens- und Geschichtswirklichkeit ist “erhaben”, insofern sie als “furchtbarer Gegenstand” den Zuschauer bewirkt, seiner moralischen Kraft bewußt zu werden, die ihn von vom Außendruck auf ihn einstürmender gewaltig-sinnlicher Reizwirkungen entlastet. Die furchtbaren Gegenstände sind Schiller zufolge nur deswegen “erhaben”, weil sie in Menschen das Gefühl des Erhabenen erwecken. Das Erhabene zielt also in Schillers Ästhetik auf einen Rezeptionsprozess, in dem es dem Zuschauer gelingt, sich von seiner Sinnlichkeit zu befreien und in einer produktiven Eigenleistung ein moralisch sinnvolles Bedeutungsgefüge aufzubauen. Dann wird “die ästhetische Erziehung des Menschen” ihren ursprünglichen Ziel erreichen.

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