사랑의 데몬

저작시기 2005.06 |등록일 2011.03.23 파일확장자어도비 PDF (pdf) | 18페이지 | 가격 6,000원
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서지정보

발행기관 : 한국헤세학회 수록지정보 : 헤세연구 / 13권
저자명 : 이창남

목차

1. 들어가는 말: 성장소설의 의미론적 지평
2. 에로스와 데미안
3. 자아가 눈 뜰 때: 밝은 세계와 어두운 세계
4. 나르키소스와 데미안
5. 태고의 모성: 에바부인
6. 아브락사스: 자아와 탈자아, 삶과 죽음, 현실과 열반의 변증법
7. 맺음말: 20세기 문명의 병동에 전해지는 데미안의 메시지
참고문헌
Zusammenfassung

한국어 초록

Hermann Hesses Demian ist im Hinblick auf die kulturkritische Perspektive zu betrachten, da der Roman in der Polarität der hell-göttlichen und dunkel-teuflischen Welt die letztere im Gegensatz zu dem Zwang der ersteren rechtfertigt, und damit die Vereinigung der beiden Welten anstrebt. Der unerwünschte Zwang entsteht im Zivilisationsprozess, der in Demian am Beispiel der Pubertätsentwicklung Sinclairs dargestellt wird. Dabei wird das traditionelle Einheitsideal auf die Figur des Demian projiziert. "Demian" ist ein moderner Dämon der Liebe aufzufassen, der die Pubertätsentwicklung Sinclairs begleitet und ihn zu sich selbst zurückkehren hilft. An diesen Punkt schließt sich Novalis" Liebesthematik in den Hymnen an die Nacht sowie im Märchen über Hyazinth und Rosenblüte in den Lehrlingen zu Sois an, da Hermann Hesses Demian gerade dieser romantischen Auffassung der Liebe als Rückkehr zu sich selbst folgt.
Es wird auch versucht, die Liebe im Anschluss an Freud und Marcuse noch plausibler zu machen. Im Zivilisationsprozess ist die sogenannte Verdrängung des Urtriebs im freudschen Sinne unabdingbar, die Herbert Marcuse in seinem Buch eros and civilization auf die gesellschaftliche Ebene erweitert und kulturkritisch thematisiert. Ein Kulturstand ohne Verdrängung wäre dabei ein Ideal, das in der festgelegten Polarität der Welt nur durch selbstkritische Aufhebung zu erreichen wäre. Sinclairs Pubertät spielt sich gerade in diesem Konflikt der zwei Welten ab, der der modernen Gesellschaft als unaufhebarer Widerpruch innewohnt. Demian als Führer und Freund lässt Sinclair die Einheit der zwei Gegensätze wachhalten, die in der vorliegenden Arbeit in Anlehnung an Freud und Marcuse als Gegensatz zwischen Realitätsprinzip und Lustprinzip aufgefasst werden. Der Zwang des Realitätsprinzips, der von Novalis schon als "Gewalt des hellen Tages" wahrgenommen wurde und von Hesses Protagonist als Druck und Zucht erfahren wird, vertieft die Entfernung von sich selbst, die genau das Entfremdungsproblem der Moderne darstellt Sindairs Beziehung zu Beatrice, Frau Eva markiert die Stationen, durch die er zu sich selbst kommt. Der Höhepunkt der Bildung von Sinclair stellt das Treffen mit der Frau Eva dar, die ihm als eine Göttin oder Unnutter erscheint. Seine libidinöse Beziehung zu ihr erzeugt gerade die Spannung der Liebe zum Realitätsprinzip, dessen Negativität sich am Ende des 20. Jahrhunderts zuspitzt. Diese Negavität zeigt sich als Feindlichkeit zwischen Menschen und sogar erscheint als Krieg, wie in Sinclairs Traum angedeutet wird Die Liebe ist dabei das einzige Heilmittel. Nicht von ungefähr ist die Bühne des letzten Kapitels von Demian das Krankenhaus, in dem der verletzte Sindair liegt. Die Message des Autors, dem das Krankenhaus als Sinnbild des ausgehenden 20. Jahrhunderts erscheint, ist, dass man "sich selbst werde und dem in ihm wirkenden Keim der Natur gerecht werde". Der Protagonist, der in einem dunklen Spiegel sich selbst betrachtet, figuriert nun nicht nur als erwachsener Mann, sondern markiert auch einen reifen Kulturstand, in dem man die Negativität der kulturellen Entwicklung zu berücksichtigen vermag und einer Zivilisation ohne den Druck der automatisierten Realitätssysteme der hellen Welt nachzudenken weiß.

영어 초록

Hermann Hesses Demian ist im Hinblick auf die kulturkritische Perspektive zu betrachten, da der Roman in der Polaritat der hell-gottlichen und dunkel-teuflischen Welt die letztere im Gegensatz zu dem Zwang der ersteren rechtfertigt, und damit die Vereinigung der beiden Welten anstrebt. Der unerwunschte Zwang entsteht im Zivilisationsprozess, der in Demian am Beispiel der Pubertatsentwicklung Sinclairs dargestellt wird. Dabei wird das traditionelle Einheitsideal auf die Figur des Demian projiziert. "Demian" ist ein moderner Damon der Liebe aufzufassen, der die Pubertatsentwicklung Sinclairs begleitet und ihn zu sich selbst zuruckkehren hilft. An diesen Punkt schließt sich Novalis' Liebesthematik in den Hymnen an die Nacht sowie im Marchen uber Hyazinth und Rosenblute in den Lehrlingen zu Sois an, da Hermann Hesses Demian gerade dieser romantischen Auffassung der Liebe als Ruckkehr zu sich selbst folgt.
Es wird auch versucht, die Liebe im Anschluss an Freud und Marcuse noch plausibler zu machen. Im Zivilisationsprozess ist die sogenannte Verdrangung des Urtriebs im freudschen Sinne unabdingbar, die Herbert Marcuse in seinem Buch eros and civilization auf die gesellschaftliche Ebene erweitert und kulturkritisch thematisiert. Ein Kulturstand ohne Verdrangung ware dabei ein Ideal, das in der festgelegten Polaritat der Welt nur durch selbstkritische Aufhebung zu erreichen ware. Sinclairs Pubertat spielt sich gerade in diesem Konflikt der zwei Welten ab, der der modernen Gesellschaft als unaufhebarer Widerpruch innewohnt. Demian als Fuhrer und Freund lasst Sinclair die Einheit der zwei Gegensatze wachhalten, die in der vorliegenden Arbeit in Anlehnung an Freud und Marcuse als Gegensatz zwischen Realitatsprinzip und Lustprinzip aufgefasst werden. Der Zwang des Realitatsprinzips, der von Novalis schon als "Gewalt des hellen Tages" wahrgenommen wurde und von Hesses Protagonist als Druck und Zucht erfahren wird, vertieft die Entfernung von sich selbst, die genau das Entfremdungsproblem der Moderne darstellt Sindairs Beziehung zu Beatrice, Frau Eva markiert die Stationen, durch die er zu sich selbst kommt. Der Hohepunkt der Bildung von Sinclair stellt das Treffen mit der Frau Eva dar, die ihm als eine Gottin oder Unnutter erscheint. Seine libidinose Beziehung zu ihr erzeugt gerade die Spannung der Liebe zum Realitatsprinzip, dessen Negativitat sich am Ende des 20. Jahrhunderts zuspitzt. Diese Negavitat zeigt sich als Feindlichkeit zwischen Menschen und sogar erscheint als Krieg, wie in Sinclairs Traum angedeutet wird Die Liebe ist dabei das einzige Heilmittel. Nicht von ungefahr ist die Buhne des letzten Kapitels von Demian das Krankenhaus, in dem der verletzte Sindair liegt. Die Message des Autors, dem das Krankenhaus als Sinnbild des ausgehenden 20. Jahrhunderts erscheint, ist, dass man "sich selbst werde und dem in ihm wirkenden Keim der Natur gerecht werde". Der Protagonist, der in einem dunklen Spiegel sich selbst betrachtet, figuriert nun nicht nur als erwachsener Mann, sondern markiert auch einen reifen Kulturstand, in dem man die Negativitat der kulturellen Entwicklung zu berucksichtigen vermag und einer Zivilisation ohne den Druck der automatisierten Realitatssysteme der hellen Welt nachzudenken weiß.

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