"텍스트"에서 "상호작용과 교섭의 공간"으로 -문화개념의 변화와 그 함의

저작시기 2008.01 |등록일 2009.11.04 파일확장자어도비 PDF (pdf) | 26페이지 | 가격 6,100원
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서지정보

발행기관 : 서울대학교 독일어문화권연구소(구 서울대학교 독일학연구소) 수록지정보 : 독일어문화권연구 / 17권 / 325 ~ 350 페이지
저자명 : 배정희 ( Jeong Hee Bae )

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영어 초록

Trotz des grossen Interesses an neuen Perspektiven fur die Forschung und Lehre, trotz der mehrfach erhobenen Forderungen zum Anschluß an `cultural turn`, wie man unter den Germanisten in Korea seit Jahren oft hort, herrscht immer noch ein gewisser Mangel an Bemuhungen, wenn es darum geht, sich uber theoretische Ansatze der Kulturwissenschaften und deren heuristische Voraussetzungen und Ziele kritisch auszutauschen. In diesem Sinne versucht die vorliegende Arbeit einen Einblick in das schwer durchschaubare Terrain der vielzahligen kulturwissenschaftlichen, kulturtheoretischen Schulen und Ansatze zu gewinnen. Dabei wird der Begriff der Kultur fokussiert, und diese Fokussierung geschieht in zwei Schritten, was wohl dem Wandel vom Kulturbegriff in dem kulturwissenschaflichen Diskurs entspricht. Zuerst befasst sich die vorliegende Arbeit mit einer ubergreifenden Metapher, die fur die Entstehung und Etablisierung der Kulturwissenschaft(en) in den letzten Jahrzenten entscheidende Rolle gespielt hat: Kultur als Text. Was hat man drunter zu verstehen? Wie und zu welchem Vorteil fur die kulturwissenschaftliche Debatte hat dieses Kulturkonzept sich als neues uberzeugendes Verstandnis vom Forschungsgegenstand Kultur durchgesetzt? Von diesen grundlegenden Fragen geleitet, sind Beruhrungspunkte, Unterschiede und sonstige Bezugspunkte zwischen Cultural Materialism, New Historicism, Kulturanthropologie, und Michel Foucault usw. hergestellt. Dabei wird auf die Bedeutung und besondere Rolle der literarischen Texte als "Darstellunsformen kultureller Selbstauslegung" fur die Begriffsbildung des Kulturbegriffs besonders hingewiesen. Dieser Effekt des (literarischen) Textes auf Kultur trennt den heutigen Kulturbegriff von den vielen anderen historischen Kulturbegriffen deutlich. Der Ubergang bzw. die Wende zum aktuellen Kulturbegriff, d.h. der kulturellen Interaktion/der Interkulturalitat wird gezielt unter folgender Fragestellung beobachtet: Ware diese Wende nur als konsequent, d.h. in dem textwissenschaflich dominanten Kulturbegriff schon keimend zu betrachten oder als gedanklicher Sprung und Dimensionswechsel, die nicht textuell, sondern ausschließlich kontextuell begrundet sind? Das heißt, dass Interkulturalitat nichts anderes als die kulturwissenschaftlich servierte Losung fur das rasch weiter anwachsende Ausmaß vom internationalen kulturellen Austausches und Begegnung in der Wirklichkeit sei? Der Abgang der Textualitat als Kulturvorstellung ist aber gerade doppelbodig bedingt, einmal durch innerdynamische Erweiterung des Textbegriffs in Richtung zur Intertextualitat, dann auch durch wirtschaftlich-politische Refiguration unter den Kulturen. Mit der Interkulturalitat wird vor allem wichtiges Erklarungspotenzial fur die kulturelle Bedeutung und Produktivitat des Kulturkonflikts und der Kulturdifferenz gewonnen, was auf die Kulturpolik im Zeitgeist der Glokalisation sowohl anregend als auch legitimierend wirken kann.

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