국가주의를 거슬러 자유를 솔질하는 문학 -토마스 베른하르트의 "망명문학"을 중심으로-

저작시기 2003.01 |등록일 2004.10.29 파일확장자어도비 PDF (pdf) | 23페이지 | 가격 5,800원
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서지정보

발행기관 : 한국뷔히너학회 수록지정보 : 뷔히너와 현대문학 / 21권 / 405 ~ 427 페이지
저자명 : 김영옥 ( Kim Yeong Og )

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영어 초록

An der Exilliteratur, die wahrend des Nationalsozialismus ihren Hohepunkt erreicht hatte, lLst sich am besten exemplarisch ablesen, dass und wie die Muttersprache eines Landes, die in dieser Muttersprache geschriebene Literatur und schliesslich der Nationalstaat selbst mit einander in Konflikt geraten konnen. Wie die Literaturgeschichte eines jeden Landes zeigt, gewinnt die Literatur ihr tieferes Selbstverstandnis, indem sie den Begriff der Nationalliteratur wie den der Weltliteratur reflektiert, neu bedenkt und umdenkt und dadurch die untetstellte Wesensverbundenheit von Nationalliteratur und Nationalstaat in Frage stellt. Dies tut Literatur am energischsten vor allem da, wo der Nationalstaat - und zwar im Namen der Tradition - unter der Vorausetmg einer solchen Wesenseinheit durch den didaktisch-nomativen Dish entweder die Freiheit der Staatsmitglieder zu begrenzen oder bestimmten Minderheiten das Recht auf die volle Integration in die Gesellschafi abzusprechen versucht. In einer solchen Situation nahme die Literatur, die gegen die ungerechten Strategien des Staates ankimptl, die Position und die Funktion von Literatur in der Diaspora (im erweiterten Sinne) wahr. Die vorliegende Arbeit untersucht im Zusammenhang dieser Problemkonstellation die fimfbandige Autobiographie von Thomas Bemhard (193 1-1989) fin Kina: Der KeffeA Die Kafte, Der Atern und Die Lhache. Im grossen und ganzen steht die Literatur von Bemhard in einer Stromung, die sich seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges in der osterreichschen Literaturgeschichte zeigt: eine Stromung der Literatur, die in der dezidierten Kritik am Staat oder an den Staatsideologien um die Autonomie der Subjektivitaten kampft und dadurch den Raum, der von der Literatur und in der Literatur konstruiert wird, unter der Perspektive von Diaspora oder der kleinen Literatur , um mit Kaka zu reden, erscheinen IgSst. Bemhard gehorte, wie Ingeborg Bachmann und Elfriede Jelinek, zu den Schrifistellem, die dem katholizistischen Nazismus in der osterreichschen Gesellschaft, die wahrend des Zweiten Weltkrieges den Gewalttiitigkeiten der Nationalsozialisten Hilfestellung leistete und auch in der Nachknegszeit kaum um Vergangenheitsbewaltigung bemiiht war, de Krieg angesagt haben. Die Auflehnung gegen den Staat, die Bemhard in seinem Text praktizierte, scheint statt der rational-vemiinftigen Kritik am Staat oder einer politischen Reflexion vielmehr eine korperlich-affektive Reaktion, ja ein Eke1 zu sein. Dies ist jedoch nicht nur Folge der Erfahmngen der faschistischen Maschinerie, die er im nazistisch-katholizistischen Osterreich machen musste. Es ist auch Folge der Rechnung und Berechnung, die unter der Leitung eines kalten Verstandes gefiihrt wurde. Fur Bemhard kommt es nicht darauf an, den konkreten Tatort ausfindig zu machen. Vielmehr stellt er sich die Aufgabe, die Allgemeinheit der Gewaltstruktur in Osterreich dingfest zu machen. In diesem Zusammenhang versucht er mit seiner fitbindigen Autobiographie zu verdeutlichen, dass die von ihm herausgestellten Hauptmotive wie Krankheit, Wahnsinn und Tod, die in seinen Werken stets wiederkehren, geschichtlich vermitteit sind.

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