논문 : 에피쿠로스와 진리의 기준

저작시기 2001.01 |등록일 2003.07.10 파일확장자어도비 PDF (pdf) | 26페이지 | 가격 6,100원
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서지정보

발행기관 : 한국서양고전학회 수록지정보 : 서양고전학연구 / 17권 / 71 ~ 96 페이지
저자명 : 한석환(Seok Whan Hahn)

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영어 초록

1. Epikurs Philosophie versteht sich als eine Therapie der Seele. Sie soil die Furcht vor den Go¨ttern, vor dem Tod und ganz allgemein vor dem Ungewissen beseitigen helfen und den Menschen auf diese Weise zur Seelenruhe fu¨hren. 2. "Kanonik" (dieser Tell heiβt bei den ubrigen Schulen "Logik" und umfaβt Beweistheorie, Erkenntnistheorie und Sprachphilosophie) und Physik (Naturphilosophie, Metaphysik, Theologie) ko¨nnen, so Epikur, ein begrundetes Interesse nur insofern beanspruchen, als sie der Bewa¨ltigung von Schwierigkeiten der menschlichen Lebensfu¨hrung dienen. Die Kanonik hat ihren Namen von einem Buch mit dem Titel Kanon (Richtscheit oder Maβstab), in dem Epikur die Grundlagen seiner Erkenntnistheorie und Wissenschaftstheorie behundelte. Sie soil "den Zugang zur wissenschaftlichen Betrachtung der Dinge ero¨ffnen." Nach Diogenes Laertios gab Epikur im Kanon drei "Kriterien der Wahrheit" an: die Wahrnehmungen (aisthe ̄seis), die Vorbegriffe (prole ̄pseis) und die Affekte (pathe ̄). Das dritte Kriterium geho¨rt in die Ethik und kann hier auβer acht gelassen werden. Was Epikur unter einem Kriterium verstunden hat, la¨βt sich aus der Rolle der Kriterien in seiner Wissenschaftstheorie entnehmen. Wie es der Titel seines Buches undeutet, betrachtete er die Kriterien als Instrumente, mit denen man die Wahrheit oder Falschheit von Meinungen u¨berprufen kann. Wie ein Richtscheit gerade sein muβ, so mu¨ssen die Kriterien wahr sein. Und wie man die Geradheit oder Krummheit etwa einer Mauer dadurch feststellen kann, daβ man das Richtscheit anlegt, so soli man die Wahrheit oder Falschheit von Meinungen dadurch u¨berprufen konnen, daβ man feststellt, ob sie mit den Kriterien u¨bereinstimmen oder nicht. Urn zu zeigen, daβ etwas ein Kriterium der Wahrheit ist, muβ man daher zunachst beweisen, daβ es selbst wahr ist. 3. In der Erkenntnistheorie oder Kanonik vertritt Epikur einen konsequenten Sensualismus. Man ko¨nnte Epikur dann zugute halten, daβ er dasjenige Argument als das entscheidende angesehen habe, das in der Tat als einziges eine Bedingung formuliert, unter der ein Erkenntnisvermo¨gen als Wahrheitskriterium dienen ko¨nnte, na¨mlich die Passivita¨t, wenn man diesen Begriff so faβt, daβ er das absolute Unvermo¨gen besagt, am vorgestellten Gegenstund etwas zu vera¨ndern. Durch die Willku¨runabha¨ngigkeit ist der Begriff dann freilich nicht mehr abgedeckt, sie kann eine so verstundene Passivitat nicht gewahrleisten. Im Grunde ergibt sich der Begriff analytisch aus dem korrespondenztheoretischen Wahrheitsbegriff, denn ob ich sage, die Dinge werden so wiedergegeben, wie sie sind, oder sie bleiben in der Wiedergabe unverundert, ist einerlei. Man ha¨tte also wie so oft nur den Wahrheitsbegriff wiederholt und nicht, was eigentlivh verlangt war, ein Kriterium seiner Anwendung genannt. 4. Wenn die Sinne absolut passiv sind, dann mu¨ssen sie als rein rezeptiv aufgefaβt werden, so daβ sie die Dinge genauso wiedergeben, wie sie sind. Denn weder ko¨nnen sie dann aus sich selbst heraus Vorstellungen hervorbringen, denen in der Wirklichkeit nichts entspricht, noch ko¨nnen sie, wenn sie von den Dingen affiziert werden, von sich aus etwas hinzufu¨gen oder wegnehmen oder umstellen. Durch sie erfassen wir somit die Dinge stets unverfa¨lscht. Irrtu¨mmer kommen bei der Wahrnehmung dann zustunde, wenn der Wahrnehmungsinhalt durch Zusa¨tze oder Weglassungen vera¨ndert. Epikurs Versuch, den reinen Wahrnehmungsinhalt von den Zusa¨tzen des Verstundes zu trennen, ist ein Vorla¨ufer moderner empiristischer Ansa¨tze, in denen versucht wurde, das jeweils "Gegebene" von den Erga¨nzungen der Theorie zu trennen. Erst in jungster Zeit sind diese Versuche aufgegeben worden angesichts des Einwundes, daβ sich eine "theoriefreie" Beobachtungssprache nicht konstruieren la¨βt. 5. Epikur war gewiβ weder ein Platon noch ein Aristoteles. Er war aber auch nicht einfach ein Sektenfu¨hrer oder Popularphilosoph, sondern

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