" 천재 Genie " 의 역사적 의미론과 탈현대이론들에 의한 상대화

저작시기 1997.01 |등록일 2003.07.10 | 최종수정일 2016.07.16 파일확장자어도비 PDF (pdf) | 21페이지 | 가격 5,600원
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서지정보

발행기관 : 한국괴테학회 수록지정보 : 괴테연구 / 9권
저자명 : 조경식 (Kyoung Sik Cho)

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영어 초록

Der Begriff "Genie", der im 17. und 18. Jahrhundert in Europa auftaucht, und vor allem die Bedeutung "Scho¨pfertum" entha¨lt, hat seinen Ursprung in damaliger Anthropologie, die in der bu¨rgerlichen funktionalen Gesellschaft die herrschende Position der Theologie in der feudalen stratifikatorischen u¨bernimmt. Da tritt der "Mensch" an die Stelle "Gottes", indem jener einerseits bei der Erkla¨rung seiner Differenzen zu Tieren sick "Perfektibilita¨t" zuschreibt, und andererseits mit der Selbstbechreibung sich als "Individuum" bzw. "autonomes Subjekt" bezeichnett, das von sich aus Gesetze schafft. Der "Mensch", autonomes Individuum, wird nun von dem Begriff "Genie" assilmiliert, der den Ku¨nstler dazu berechtigt, die einzige und selbsta¨ndige Instanz bei der Hervorbringung der "Scho¨nheit" zu sein. Außer dieser Anthropologie verdankt der Begriff "Genie" dem "Genius" seine Bedeutung. Als ein Halbgott spielte dieser im ro¨mischen Zeitalter die Rolle eines Schutzgeistes fu¨r jeden einzelnen Menschen. Jeder Mensch hat also einen "Genius". Dieser la¨ßt jeden Menschen denken und handeln, und fu¨hrt ihn durch sein Leben. Diese Vorstellung von "Genius" war weiterhin in das 18. Jahrhundert u¨berliefert. Dabei erfa¨hrt die Vorstellung von "Genius" eine Vera¨nderung. Vor allem im Zusammenhang mit der Kunst ermo¨glicht "Genius" nun einerseits dem Ku¨nstler den Zugriff auf die ihm fremde Welt. Andererseits beweist "Genius" die spezifisch a¨sthetische Qualita¨t, indem sich der Ku¨nstler auf ihn als go¨ttlichen Wahn bzw. go¨ttliche Eingebung beruft. Hier ist "Genius" nicht nur dieser Genius oder jener Genius fu¨r einzelne Individuen, sondern "der Genius" u¨berhaupt. Er verko¨rpert damit die Exklusivita¨t des Kunstbereiches von allen anderen außera¨sthetischen. Die Funktion des "Genie" in der Fru¨hmoderne ist nur im Zusammenhang mit der traditionellen Kunst festzustellen. Die Kunst bis dahin sollte nicht allein "scho¨n", sondern auch "wahr" und "gut" sein. Sie war unter dem Verdikt des "aptum" zur Repra¨sentation der hierarchischen Gesellschaftsordung verpflichtet, was vor allem in der "Regelpoetik" ihren Ausdruck fand. Ku¨nstler gab es also nicht, sondern nur noch Handwerker, die Kunstwerke nach dem "Rezept" produzieren sollten. In der Fru¨hmoderne, wo die Gesellschaft in verschiedenen Kulturbereiche auszudifferenzieren beginnt, postuliert die Kunst eine solche autonome zu sein, die allein die "Scho¨nheit" als ihren eigenen Bereich hat. In dieser Zeit ist daher der Begriff "Genie" ohne Zusammenhang mit der Autonomie der Kunst unvorstellbar. An dieser Stelle erfu¨llt das "Genie` dieses moderne Bedu¨rfnis nach der Selbstlegitimation der Kunst als einer autonomen, d.h. einer scho¨nen. Ein moderner Ku¨nstler braucht nun nicht mehr der "Regelpoetik" unterworfen zu sein. Denn er ist selber der Scho¨pfer der Kunst, indem er sich Kunstregel schafft. "Genie" identifiziert Kant daher mit dem "ingenium", das a¨sthetische Ideen produziert, und daher weder Wissenschaft noch Handwerk noch Moral, sondern allein zur Kunst geho¨rt. Mit der rasanten Entwicklung und Spezialisierung der Gesellschaft vera¨ndert sich der Erfahrungsraum: Die Gegenwart war in der stratifikatorischen Gesellschaft aus der Vergangenheit abgeholt. Die Zeit wiederholte sich. Vergangene Historien waren "Magistra Vitae" fu¨rs gegenwa¨rtige Leben. Der Prozeß der Spezialisierung und Funktionaliserung in der Gesellschaft la¨ßt aber der Vergangenheit nicht mehr die Rolle der Grundlage fu¨r heute und morgen. Er macht die Zukunft unsicher, und um die Unsicherheit von morgen zu limitieren, lebt die Gegenwart von der Antizipation der Zukunft. Somit ero¨ffnet die Zukunft von morgen einen neuen Erfahrungshorizont der Gegenwart, na¨mlich die Perspektive fu¨r das Neue. Das wird nicht mehr ignoriert, verdra¨ngt und beka¨mpft. Das wird der Oreintierungspunkt fu¨r die Moderne. In diesem Zusammenhang bedeutet die Kunst nach der Regelpoetik ewige Wied

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