레싱 G. E. Lessing 의 문제희극 『 유대인들 Die Juden 』 연구

저작시기 1997.01 |등록일 2003.07.10 | 최종수정일 2016.07.16 파일확장자어도비 PDF (pdf) | 19페이지 | 가격 5,400원
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서지정보

발행기관 : 한국괴테학회 수록지정보 : 괴테연구 / 9권
저자명 : 윤도중 (Do Chung Yun)

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영어 초록

Mit seiner Problemkomo¨die Die Juden stellt Lessing das Thema Antisemitismus zum erstenmal in Deutschland zur o¨ffentlichen Diskussion, was er 30 Jahre spa¨ter mit seinem letzten Drama Natan der Weise wiederholen wird. Der Titel la¨bt eine Komo¨die erwarten, in der auf Kosten der Juden gelacht wird, was aber nicht der Fall ist, denn es tritt kein komischer Jude auf. Statt dessen wird viel von Juden geredet, was darauf zuru¨ckgeht, daß die Ra¨uber als Juden vermummt waren. In diesen Reden erscheinen die Juden als bo¨se, unmoralische und geizige Leute. Das ist eben das antisemitische Vorurteil, das Lessing darstellt. Im Verlauf der Handlung zeigt sich aber, daß der edle und groBmu¨tige Reisende, der den Baron gerettet hat, ein Jude ist, und die Ra¨uber als Juden vermummte christen waren. AuBerdem haben die anderen christlichen Figuren fast alle antisemitische Vorurteile. Damit zeichnet sich eine Grundthese der Aufkla¨rung ab, daß die Moral unabha¨gig von der Religion ist. Die Diskriminierung der Angeho¨rigen einer anderen Religion oder Nation ist folglich ungerechtfertigt. Das Bekenntnis des Reisenden, das alle Christen u¨berrascht, stellt ihre antiju¨dische Haltung bloß. Der Baron, der aus Dankbarkeit und Achtung vor dessen Edelmut seinem Lebensretter seine Tochter zur Frau geben will, nimmt sein Angebot zuru¨ck und schiebt es nicht seinem Vorurteil, sondern dem Schicksal, d. i. dem Gesetz zu, das die Mischehe verbietet. Die Christen erkennen nun zwar, daß es gute Juden gibt, aber behalten ihre antisemitische Haltung bei, daß eine generelle Gleichstellung des ju¨dischen Volkes nicht akzeptabel sei. Sie sind in ihrem Vorurteil irritiert, aber nicht bekehrt. Da die Zuschauer wesentlich fru¨her als die dramatis personae Hinweise bekommen, daß es sich bei dem Reisenden um einen Juden handelt, distanzieren sie sich trotz ihrer Vorurteile von ihren unaufgekla¨rten Glaubensgenossen auf der Bu¨hne und akzeptieren die vernu¨nftigen Ansichten des Reisenden. Sie erkennen an den widerspru¨chlichen Haltungen der Figuren die Unnatu¨rlichkeit und Ungerechtfertigkeit der Judendiskriminierung. Lessings Absicht ist es, die Zuschauer durch diese Erkenntnisse zur U¨berwindung ihrer Vorurteile zu fu¨hren. Dadurch, daß die Heirat zwischen dem Reisenden und dem Fra¨ulein nicht zustande kommt, wird das ideele Ziel dieser Komo¨die, die Vorurteile zu u¨berwinden, im Stu¨ck selbst von den Figuren nicht erreicht. Auf der einen Seite setzt sich Die Juden die U¨berwindung der Vorurteile zum Ziel, zeigt aber auf der anderen Seite, daß das Ziel im Deutschland der Mitte des 18. Jahrhunderts nicht realisierbar ist. Die Diskrepanz zwischem dem Ideal und der Wirklichkeit kann die Zuschauer nicht zufriedenstellen, sondern la¨ßt einen unangenehmen Nachgeschmack zuru¨ck, der sie erkennen la¨ßt, daß zur U¨berwindung der Vorurteile den gedanklichen Bemu¨hungen auch die Tat folgen muB.

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