벤야민의 프루스트와 카프카 해석에 나타난 경험이론

등록일 2003.07.10 | 최종수정일 2016.07.18 파일확장자어도비 PDF (pdf) | 30페이지 | 가격 6,500원
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서지정보

발행기관 : 한국독어독문학회 수록지정보 : 독일문학 / 74권
저자명 : 최성만(Seong Man Choi)

영어 초록

Man hat schon fru¨h erkannt, dass fu¨r Walter Benjamins Denken seine Theorie der Erfahrung eine zentrale Rolle spielt. Diese gru¨ndet auf seiner Sprachtheorie. auf die wiederum sein Konzept zum $quot;mimetischen Vermo¨gen zuru¨ckgeht. Daher sind Begriffe wie Erfah rung, Sprache and Mimesis bei ihm miteinander eng verknu¨pft. Anhand seiner literaturkritischen Essays u¨ber Proust and Kafka habe ich versucht. dieser Verknu¨pfung auf die Spur zu kommen, und die wichtigsten Motive in seinen Gedanken unter diesem Aspekt herauszuarbeiten. Seine Theorie der Erfahrung richtet sick vor allem gegen die seit der Neuzeit vorherrschende subjektivistische Tendenz der Philosophie und der Wissenschaften. Sein Interesse an bzw. seine Vorliebe fur Erfahrungsformen, wie sie in der sog, okkultistischen Tradition oder auch in der Traumwelt und der Kinderwelt gela¨ufig sind, erkla¨rt sich aus dieser erkenntniskritischen Intention. Die Wahrnehmungs- and Verhaltensweise des Tra¨umers, der Kinder and des sick Erinnernden zeichnen sich nun durch eine rnimetische Haltung aus. Mimetisch bedeutet bier, dass das Subjekt sich dem Gegenstand anpasst, anschmiegt bzw. anverwandelt, statt ihn identifizierend sich zu assimilieren. Das Moment der Ichlosigkeit ist daher in diesem mimetischen Verhalten hervorzuheben. So zeichnet sich die Haltung des Erza¨hlers bei Proust and Kafka durch solche Ichlosigkeit aus. Von dieser quasi unbewußten, mimetischen Arbeit an den Gegensta¨nden werden sie mit den Erfahrungen beschert, die sie jedoch nicht so sehr mit einer Fu¨lle beglu¨cken als vielmehr sie van dem Zwang befreien, der sie zu solcher Mimesis getrieben hat. Daher ist eine selbstdialektische Struktur des mimetischen Vorgangs zu verzeichnen ($quot;subversive Mimesis`). Die Gegenstandswelt wird bei diesem Vorgang ihrerseits entzaubert. U¨berdies gibt Proustsche me´moire involontaire Aufschlu¨sse u¨ber die $quot;unsinnliche A¨hnlichkeit.$quot; die Benjamin als den Gegenstand des mimetischen Lesens sui generis bestimmt hat. In Kafkas Texten fa¨llt dem Leser das Gestische auf. Das Gestische ergibt sich auch aus der Nachahmung der Gewalten, die undefinierbar sind and dock die Menschen im Leben tangieren. Das Vergessene der $quot;Vorwelt$quot; u¨bt solche Gewalten aus, die sich in verschiedenen Entstellungen. besonders im Traum. bemerkbar machen. Ihnen gilt das mimetische $quot;Studiurri`, die $quot;Aufmerksamkeit$quot; des Autors. So begreift Benjamin die Texte von Proust and Kafka als $quot;Versuchsanordnungen$quot;, mit denen sie das Undefinierbare, das sie zum Schreiben zwingt, mimetisch-experimentell immer wieder angehen, ihm zur Sprache zu verhelfen versuchen. Was sie am Ende aus dieser mimetischen Arbeit erhalten. sind Erfahrungen, in denen auch ihre Gegenwart eingepra¨gt ist. Die subversive Darstellungsleistung der Mimesis liegt somit darin, dass sie dem Leser historische Erfahrungen vermittelt.
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