' 오 , 이것은 존재치 않는 동물. " - R. M. Rilke 의 ' Einhorn-Sonett ' 와 시의 본질에 대한 그의 해석에 관하여 -

저작시기 1988.01 |등록일 2003.07.10 | 최종수정일 2016.07.16 파일확장자어도비 PDF (pdf) | 17페이지 | 가격 5,200원
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서지정보

발행기관 : 한국독어독문학회 수록지정보 : 독일문학 / 41권
저자명 : 엄선애 ( Seon Ae Eom )

영어 초록

Mit HiIfe seiner Grundvoratellung des ”freien Tiers“ formuliert Rilke ein grundverschiedenes Verha¨ltnis von Tier und Mensch zum Tod, Anders als der Mensch, ale ”der Sterbliche“, sieht das Tier mit seinem gegenstandslosen, offenen Blick niemals den Tod und aufgrund dessen kann es ”frei von Tod“ sein. Der Mensch, der in seiner Wirklichkeit niemals ”frei von Tod“ sein kann und andauernd unter dem Druck der Zeit und Zeitlichkeit steht, findet gerade deshalb in der Dichtung ein Medium, in welchem er u¨ber den grausigen Tod frei und offen sprechen kann, wobei er den Tod besteht und verwandelt. Die Dichtung fungiert fu¨r den Tod als ein verwandlungsfa¨higer Ort, indem sie ihm seinen Schrecken durch ihren eigentlichen, scho¨nen Schein nimmt und ihn auf diese Weise friedlich freudevoll erscheinen la¨ßt. Das Einhorn trat durch den festen Glauben an seine Existenz in die Erscheinung, obwohl es im Wirklichen keina gibt ; seitdem lebt das Tier durch so lange Jahrunderte hindurch als Buchtier ohne wirkliches Leben. Das Einhorn, das gerade dort seinen Wonsitz hat, wo die Grenze zwischen Existenz und Inexistenz verschwindet, wird deshalb fu¨r Rilke als das freieste der freien Tieren, befreit von der zeit- und ra¨umlichen Schranke, zu einem beliebten Stoff seiner Dichtung. Das imagina¨re Tier, das im Wirklichen nicht vorhanden ist, dem aber der nicht wankende Glaube und die Liebe eine seiende Figur ermo¨glichen, verainnbildlicht fu¨r ihn das ”unbeschreibliche Da-Sein dea Gedichts“ durch die verwandelnde Kraft des Dichtera. Immer wenn der Mensch, der niemals ”frei von Tod“ sein kann, jenea Tier ”frei von Tod“ erachafft ; immer wenn der zeit- und ra¨mlich bedingte Dichter ein Gedicht enthoben von den Zeit- und Raumdimensionen hervorbringt ; immer wenn nun das Einhorn mit einem aus sich hochgetriebenen Stirnhorn zu einer Jungfrau kommt und in ihrem Silber-Spiegel und in ihr selbst innewohnt, und damit in einen Mythenkreis hineintritt ; immer wenn nun das Gedicht, neugeboren als eine Figur des Scho¨nen Scheins, als ein Sternbild in jenen fernen gestirnten Himmel hochgetragen wird; dann iat der Mensch (bzw. der Dichter) vorla¨ufig von seiner schicksalhaften Gegenu¨berstellung zum Tode weit entfernt, wobei er als Tra¨ger solch einer Verwandlung und zugleich als Teilnehmer auch ins ”Offene“, in den ”reinen Bezug“ zugelassen wird, in dem alle Polarita¨ten von Sein und Nicht-Sein, Leben und Tod bzw, Vergangenheit und Zukunft ohne Streit in Symbiose leben und scho¨n aufeinander bezogen sind.
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