어문학 : H. Hesse 의 《시민적시대》 와 그 산문

저작시기 1976.01 |등록일 2003.07.10 | 최종수정일 2016.07.16 파일확장자어도비 PDF (pdf) | 29페이지 | 가격 6,400원
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서지정보

발행기관 : 한국독어독문학회 수록지정보 : 독일문학 / 17권
저자명 : 김석도 ( Suck Do Kim )

영어 초록

Nach dem Erfolg des 《Peter Camenzind》 heiratet Hesse 1904 und zieht in das kleine, entlegene Dorf Gaienhofen am Bodensee. Der Ruhe in der Natur bedarf nun der Dichter, der vom langen za¨hen Kampf mit der Welt. mude geworden ist. Mit dem Landleben am Bodensee beginnt die erste 《bu¨rgerliche Epeche》 in Hesses Leben. Dort lebt er acht Jahre, im Versuch` ein natu¨rliches, fleißiges, der Erde nahes Leben zu fu¨hren, und im Wunsch` die in dem 《Peter Camenzind》 geschilderte idealische Hemat zu sucheR und die von langem her erwu¨nschte Ruhe zu finden. In den ersten Jahrerr kann er als demutiger Naturbeobachter, als treuer Gemahl und als freier Schriftsteller ein angenehmes bu¨rgerliches Leben fu¨hren. Sein Leben scheint zwar, von außen betrachtet, ruhig und erfolgreich zu verlaufen` doch in seinem Innern steigen bereits Unzufriedenheit mit dem bequemen Hinleben und Zweifel daran heimlich auf. Diese Unzufriedenheit und Zweifel, spurbar schon in semen Bodenseeskizzen der ersten Jahre, beginnezr das nach außen so erfolgreiche Leben von innen her zu zermurbeln. Kaum verheiratet und seßhaft geworden, fu¨hlt sick Hesse auch im eigenen Hause wie 《Im Philisterland》-der Titel einer Skizze im 《Bilderbuch》-, und dann tut ihm das Herz im Leibe weh, daß er kein Einsamer und Wanderer mehr ist. Die burgerliche Seßhaftigkeit ist gegen seine Natur, wird zur Qual. Hesse ist im wesentlichen der Wanderer und Outsider, der Antiphilister und Leidende. Eben darum muckt er gegen die ihn umgebende neue Atmosphere auf. In seinem Innern widerspricht imme rforte twas, eine ganz zarte, kaum horbare Mahnung. Die Mahnung halt Hesse fu¨r eine innerliche Forderung, die er selbst 《eine Stimme des Lebens in mir》 heißt. Er entschlieBt sich, der Stimme des Lebens zu folgen, die in ihm ruft, auch wenn sie ihn von der fro¨hlichen Straße hinweg in die immer dunklere und einsamere fu¨hren will. Aber bald erkennt er, daß er auf den Entschluß verzichten muß; obgleich er von Natur unseßhaft und unphilisterio¨s ist, muß er doch auch ein pra¨chtiger Familienvater und ein ansta¨ndiger Bu¨rger bleiben, um den Hausfrieden nicht zu sto¨rn und in Frieden mit der Welt zu leben. Mehrere Skizzen und Essays dieser Zeit verraten von dieser schmerzerfu¨llten inneren Situation, in der er zwischen Seßhaftigkeit und Wanderung unruhig umherirrt. Dieser unu¨berbru¨ckbare Zwiespalt zwischen Sein und Werden, zwischen Ruhe und Bewegung, zwischen Harmonie und Dissonanz bringt ihn in Vereinsamung, in Leiden und Verzweiflung. Noch dazu wird auch die religio¨se Unruhe immer gro¨ßer, die ihn seit langem beherrscht. So hat das Gaienhofener Leben ganz anders als a¨ußerliche Erscheinung in sich sehr feine, komplizierte Elemente. In diesem seelischen Zustand kommt er schlieBlich dahin, daß er sein Wesentliches unterdruckt; er gibt auf, jener Stimme des Lebens zu folgen. Allmahlich beginnt er die Kraft des Schicksals zu erkennen, und er gewo¨hnt rich mit den Jahren daran, sein Schicksal mit Ergebung und Humor zu tragen. Seit dieser Zeit hat er tiefes Interesse fu¨r das Schicksal des Menschen. Er bemuht sich, verschiedene Schicksale vieler Menschen genau zu betrachten, sie scharf zu analysieren und sie sachlich in seinen Prosawerken zu schildern. Durch diese Bemuhung lernt er am Ende, wie er das ihm besiegelte Los u¨berwinden kann. Hesses Schicksalsanschauung, die sick in den Prosawerken dieser Zeit zeigt, ist tief in der Ergebung und Resignation verwurzelt. Aber seine Resignation ist kein Mittel zur Selbstrationalisierung eines Niedergeschlagenen, sondern sie besteht im aktiven Willen, ein Leben, das ihm das Schicksal vorgeschrieben hat, getreu und richtig zu fu¨hren, und dadurch umgekehrt die Kraft des Schicksals ertragen zu konnen. Diesen Willen nennt Hesse 《einen großen Lebenswillen》 und gibt sich ihm hin. Also, seine Schicksalsanschauung liegt in der za¨hen, großen Lebenskraft begru¨ndet, die durch keine Unruhe und Leiden zu zerbrechen ist. Gan
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