막스 프리쉬의 『 호모 파버 』 연구 - 기술 시대의 인간 소외 -

등록일 2003.07.10 | 최종수정일 2016.07.17 어도비 PDF (pdf) | 21페이지 | 가격 5,600원

서지정보

발행기관 : 한국독어독문학회 수록지정보 : 독일문학 / 73권
저자명 : 봉원웅(Won Ung Bong)

영어 초록

In dem 1957 vero¨ffentlichten Roman Homo Faber geht es um die Entfremdung des Menschen im Zeitalter der Technik. Der Roman besteht aus zwei Teilen, die wiederum in drei Phasen gegliedert werden ko¨nnen. Der Aufbau des Romans gleicht der analytischen Form des Dramas, wie der Trago¨die Ko¨nig O¨dipus von Sophokles. Wie Udo Mu¨ller definiert hat, impliziert die analytische Form des Dramas eindeutig eine Auffassung von Wetlauf and menschlichem Schicksal, die man als deterministisch bezeichnen ko¨nnte. menschliches Handeln erscheint hier nicht als frei, sondern als vorherbestimmt von u¨berperso¨nlichen Kra¨ften, die den Ausgang im voraus festgelegt haben. Je mehr der Held sein Schicksal ablehnt, desto tiefer gera¨t er in das Schicksal and geht er zugrunde. Walter Faber ist Ingenieur. Er ist der Typ eines technologieorientierten modernen Menschen, lebt in der Entfremdung. Als Techniker ist er gewohnt. die Dinge zu sehen. wie sie sind. Fur ihn ist der Mond uber der Wuste von Tamaulipas eine rechenbare Masse, die um unseren Planeten kreist, eine Sache der Gravitation. Er ist ein Barbar in bezug auf Geschmack. Als Realist ist er der Typ, der mit beiden Fu¨ßen auf der Erde steht. Alleinsein ist der einzigmo¨gliche Zustand fu¨r ihn. Menschen sind eine Anstrengung fu¨r ihn. Gefu¨hle sind Ermu¨dungserscheinungen wie beim Stahl. Nach seiner Ansicht leben wir technisch, der Mensch als Beherrscher der Natur, der Mensch als Ingenieur. Faber gleicht einem Roboter. Er preist die Maschine. Denn sie erlebt nichts, sie hat keine Angst and keine Hoffnung, keine Wu¨nsche in bezug auf das Ergebnis, sie arbeitet nach der reinen Logik der Wahrscheinlichkeit. Der Roboter erkennt genauer als der Mensch. Er spekuliert nicht and tra¨umt nicht, sondern wird von seinen eigenen Erlebnissen gesteuert (feed back) and kann sich nicht irren: der Roboter braucht keine Ahnung. Faber glaubt nicht an Fu¨gung and Schicksal. Als Techniker ist er gewohnt, mit den Formeln der Wahrscheinlichkeit zu rechnen. Fu¨r ihn war es mehr als ein Zufall, daß alles so gekommen ist, es war eine game Kette von Zufa¨llen. Er braucht, um das Unwahrscheinliche als Erfahrungstatsache gelten zu lassen. keinerlei Mystik: Mathematik genu¨gt ihm. Faber, der alles, was nicht berechenbar ist, als bedeutungslos denunziert, der Stimmung, Liebe. Religion, Kunst nicht kennt. nicht wahrhaben will oder nur wissenschaftlich erkla¨rt and abtut, muß erfahren, daß seine technologische Weltorientierung nicht ausreicht, um menschlicher Schuld and schicksalhaftem Verha¨ngnis zu entgehen(Kindlers Literatur Lexikon). Indem er mit seiner Tochter eine Blutschande begeht, zersto¨rt er nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das Leben seiner Tocht,er sowie deren Mutter. Der Zufall ist eines der Leitmotive in den Werken von Max Frisch. Der Zufall ist es, was uns zufa¨llt, ohne unsere Voraussicht, ohne unseren bewußten Willen. Das Verblu¨ffende, das Erregende jedes Zufalls besteht darin, daß wir unser eigenes Gesicht erkennen. Natu¨rlich la¨ßt sich denken, daß wir unser mo¨gliches Gesicht, unser mo¨gliches Geho¨r nicht immer offen haben, daß es noch manche Zufa¨lle ga¨be, die wir u¨bersehen and uberho¨ren, obschon sie zu uns geho¨ren: aber wir erleben keine, die nicht zu uns geho¨ren. Am Ende ist es immer das Fa¨llige. das uns zufa¨llt. Das Leben ist eine Kette von Zufa¨llen. Walter Faber erkennt nicht: Zufa¨lle werden Schicksal. Zur Charakterisierung theses Typs hat Frisch eine eigene Sprache geschaffen, eine lapidare, schnodderige Sprache, eine biirokratisch triviale Sprache, eine kaltschna¨uzige, rechnerische Sprache, eine sprunghafte Stenographie, in welcher oft halbe Satzteile weggeschluckt werden (E. Sta¨uble). Sozusagen hat Frisch eine Sprache des Ingenieurs geschaffen. Es ist kein Zufall, daß Frisch als Ort. wo der Held zugrunde geht. Athen gewa¨hlt hat. Denn Athen ist der Schauplatz von Odipus, der Sphinx. den Erinnyen bzw. den Eumeniden. Walt
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