릴케의 음악체험 시 「음악에 부쳐」 를 중심으로

저작시기 1997.01 |등록일 2003.07.10 | 최종수정일 2016.07.16 어도비 PDF (pdf) | 21페이지 | 가격 5,600원

서지정보

발행기관 : 한국독어독문학회 수록지정보 : 독일문학 / 64권
저자명 : 이정순 ( Jung Suhn Lee )

영어 초록

Rilke hat sick die Musik nie anna¨herend so intensiv zu eigen zu machen gesucht wie vordem die Malerei oder Plasstik. Fu¨r Rilke ist Musik weft interessanter als eine ho¨chst raffinierte Form der Ku¨nste denn als Konzertereignis. Uberhaupt wird Rilke viel weniger dureh die Ton-Kunst an sich angesprochen, als durch jene Tiefendimension, die er dichterisch als $quot;Ru¨ckseite der Musik$quot; formuliert. Was Rillce in seinem lyrischen Werk Musik nennt, ist wie seine undere zeitliche bzw. ra¨umliche Figur wie z.B. Weltinnenraum und $quot;Vollza¨hligkeit$quot; u.a. auch eine Metapher fu¨r Sagen oder Gesang in seinem tiefsten Sinne. Rilkes Musik-Auffassung wird vor allem in einem ihr gewidmeten Gedicht An die Musik(1918) deutlich gestaltet. Bezeichnenderweise wird in dem Gedicht die Musik, ihrem Wesen nach eine zeitlich stturierte Kunstfoim, in Ra¨umliches transponiert, und dieser RaurnaspeJct bestimmt und pra¨gt darn Rilkes Erlebnis der Musik. Na¨mlich, dureh die Verra¨umlichung wird die Musik ihrer natu¨rlichen Zeitlichkeit enthoben und zu einem Raumerlebnis. Bei Rilke ist es nicht selten, daß er dutrh die Verwendung der ra¨umlichen Bilder $quot;Dauer$quot; (das Senkrechtstehen: An die Musik) in der vergehenden Zeit zu bezeichnen versucht. Eigentu¨mlich ist es auch, daß anhund theses Verra¨umlichungsvorgangs in dem Gedicht die verschiedenen Stadien des Schaffensprozesses verdeutlicht werrlen. Rilke versteht also die Musik als Ergebnis eines Veivanllungsprozesses, wobei durch die Interpenetxation Inheres wie Außeres umgestaltet und endlich das Ganzheiterlebnis verwirklicht will. Dieser Vorgang entspricht genau der rilkeschen Poetik von Einheit oder Korrelation zwischen Innenraum und Außenwelt, die Suche nach der s.g. Vollza¨hligkeit zu erhalten, die Rilke mit einer underen raumlichen Formel auch die $quot;LJmkehr oder Reife der Ra¨ume$quot; nennt. Dieser Formel vervendet er in einem seiner letzten Musik Gedichte, Gong(1925) in dem Sinne, daß durch die Projizierung oder Ernveiterung des Innenramns (Hexzraum) in die Welt bis in die undere Seite der Natur, die Ganzheit des menschlichen Daseins als $quot;volle Natur$quot; dichterisch wahrgenommen und ausgesagt wird. Nicht zufal¨lig schreibt er in einem Brief ausdru¨cklich, daß die Kunst die Inversion der Weltsei. In der vorliegenden Arbeit wutde vezsucht, das eigentu¨mliche Mussik-Erlebnis Rilkes in dem Aspekt zu erhellen, daß Rilke die Musik in den ihr gew2dmeten Gedichten dumb die Verra¨umlichung ihren natuvrlichen Pha¨nomen bzw. ihrer Gegensta¨ndlichkeit enthebt und sie als Metapher fu¨r das verborgene Wesen des Gedichts erho¨ht.
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