서게르만어 중자음화 현상에 관한 고찰

저작시기 1997.01 |등록일 2003.07.10 | 최종수정일 2016.07.16 어도비 PDF (pdf) | 20페이지 | 가격 5,500원

서지정보

발행기관 : 한국독어독문학회 수록지정보 : 독일문학 / 62권
저자명 : 이신주 ( Sin Zu Lee )

영어 초록

Zur Bezeichnung der Vokalku¨rze dienen Doppelkonsonanten im Nhd., die als einfache Konsonanten gesprochen werden und daher keinen lautlichen Wert haben. Im Mhd. wurden die Geminaten durchaus doppelt oder lang gesprochen, wie heute im Su¨dalem.. Den nhd. Geminaten entsprechen daher im Mhd. z.T. einfache, nur z.T. dagegen doppelte Konsonanten, die im geschichtlichen Prozeß aus verschiedenen Urspriingen entstanden sind. Unter den Entstehungsweisen der Doppelkonsonanten ist westgermanische Konsonantengemination als ein systematischer und motivierter Lautwandel anerkannt, den ich daher zum Gegenstand der Untersuchung gemacht babe. Im Westgermanischen bewirkten vor allem germ. j, seltener r, 1, w, Verdoppelung des unmittelbar vorhergehenden Konsonanten außer r. Diese Gemination ist noch nicht wahrnehmbar weder im Gotischen noch im Altnordischen. Dadurch hebt sick das Westgermanische vom Ost-und Nordgermanischen ab. Nicht nur im Ae. und As. sondern auch in deutschen Dialekten, gleich ob hoch- oder niederdeutsch, wurden einfache Konsonanten, vor denen ein betonter, kurzer Vokal stand, hauptsa¨chlich durch folgendes j geminiert. Wegen der Ha¨ufigkeit des j in germ. Ableitungssuffixen fand die Verdoppelung vor germ.j die weiteste Verbreitung. Nicht alle Konsonanten neigten der Verdoppelung in gleichem Masse; am meisten germ. Tenues, weniger germ.1, r, m, n, h , g . Eine Mittelstellung nahmen n , f, p , h, s ein. Vennemann versucht, diesen Lautwandel aus dem Silbenkontaktgesetz zu erkla¨ren. Nach der Syllabierungsregel fu¨r das Urgermanische sind alle Folgen aus zwei Sprachlauten zwischen einem betonten Kurzvokal und einem andern Vokal heterosyllabisch: V C R V $gt; V C . R V Die Regel schafft z.T. gute, z.T. schlechte Kontakte. Die schlechteste Kontakte sind die, bei denen der zweite Laut des Kontakts ein Halbvokal, germ. i ( $gt;j ) ist. Außer der von alien vorkommenden am wenigsten schlechten Gruppe /r . j / werden die schlechtesten durch die Gemination beseitigt, die zu den von Vennemann angenommenen Mechanismen geho¨rt: V C . R V $gt; V C . C R V Das Ergebnis der WG war bemerkbar in den Pra¨sensformen der jan-Verben und in den deklinierten Formen der nominalen ja-Sta¨mme. Dabei ergaben sich in der Behandlung der Verben und der Nomen beachtenswerte Unterschiede. Bei Nomen trat die Neigung zum Formenausgleich fruher ein und fiel entschiedener zugunsten der verdoppelten Konsonanten aus als Verben. Je nachdem die Flexiven mit germ. j oder germ. i anfingen, entstanden die konjugierten Formen mit doppelten und einfachen lonsonanten in demselben Verb. Anders als bei Nomen ha¨ngte die Gemination von der Natur der auslautenden Konsonanten ab. Bei Tenues kam sie zu bleibender Anerkennung, bei 1, m, n, b, g wurde sie aber schon im Mhd. aufgegeben. Im Nhd. brachte Dehnung eines vorangehenden Vokals u¨berall einfache Konsonanten hervor. Nach dem allgemeinen Grundsatz der nhd. Schreibregelung soil die Stammsilbe in alien Wortformen mo¨glichst gleiche Gestalt zeigen. Die Spur von dem ehemaligen Konsonantenwechsel findet man heute in den etymologisch verwandten Wo¨rtern: beten - bitten, Knabe Knappe usw..
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