노발리스의 철학적 인식과 낭만화 프로그램

저작시기 1994.01 |등록일 2003.07.10 | 최종수정일 2016.07.16 어도비 PDF (pdf) | 20페이지 | 가격 5,500원

서지정보

발행기관 : 한국독어독문학회 수록지정보 : 독일문학 / 53권
저자명 : 이온화 ( On Wha Rhie )

영어 초록

In der vorliegenden Arbeit wird Novalis`Programm der Romantisierung grundlich untersucht. Ein sehr bekanntes und als fru¨hromantisches Manifest gesehenes Fragment, das mit dem Satz ie Welt muß romantisirt werden.$quot; beginnt, ist zwar ein grundlegender Gedanke von Novalis, aber sehr umstritten. Um das Fragment zu verstehen, muß man zuerst NovaGs` Natur-Begriff, und danach Ich-Auffassung erarbeiten. Novalis` Natur-Begriff und Ich-Auffassung sind nicht getrennt zu denken. Novalis denkt: Das Universum war ursprunglich Eins. Aber alle Dinge haben eine Zentrifugaltendenz. Daher streben sie sich vom Mittelpunkt weg. Das Universum ist u¨berall zerstreut worden. Stu¨cke davon sind der Baum, der Stein, der Mensch, u.s.w. Eigentlich hat das Universum den urspru¨ngglichen Sinn, nach der Plotins Emanationslehre, die Gottheit. Die jetzt geteilt existierenden Dinge, namlich die Natur und der Mensch, die in den fru¨heren philosophischen Studien als geteilte Ichs oder erfahrene Ichs, nach Fichtischer philosophischer Terminologie, als das Ich und das Nicht-Ich begriffen Bind, haben die Gottheit, den ursprunglichen Sinn verloren. Deshalb ist das Ich identisch mit dem NichtIch, wahrend nach Fichte die objekte Welt als das Nicht-Ich nur von der produktiven Einbildungskraft des Ichs herausgestellt worden ist. Novalis schreibt: as Ichas Nicht-Ich = das ist der ho¨chste Satz alter Wissenschaften und Kunst$quot; ;Die ho¨chste Aufgabe der Bildung ist -- sich seines transzendentalen Selbst zu bema¨chtigen -- Das Ich seines Ich`s zugleich zu sein$quot;. Aus diesen Gedanken kann man folgende Schlußfolgerungen ziehen: Es gibt sehr viele Ichs, die urspru¨nglich Ein Ich warm. Um sich selbst, na¨mlich das eigentliche Ich zu verstehen, muß man zuerst sick selbst, das verlorene Ich verstehen. Hier $quot;verstehen$quot; bedeutet ,erkennen`. Denn das eigentliche Ich ist nicht neu zu erfinden, sondern es ist mit der Zeit nur verlorengegangen und zerslreut. Es ist immanent im jetzigen Universum. (In den spa¨teren Studien wird statt des Ichs der Mensch noch ha¨ufiger geschrieben.) Das ist Novalis` Eigentu¨mlichkeit, die ihn von underen Philosophen abtrennt. Novalis schreibt einmal Friedrich Schlegel: pinoza stieg bis zur Natur -- Fichte bis zum Ich oder der Person. Ich bis zur These Gott.$quot; Novalis gibt dem Menschen die Gottheit. Daher kann der Mensch außer sich sein. Der Mensch ist jetzt nicht vollsta¨ndig. Aber der Menschengeist hat Zentripetallaft, die egen die natu¨rliche Neigung der Organe wirkt und sich zu Einer Bildung zu vereinigen zwingt$quot;. So kann der Geist das originelle Universum wiederfinden. Man findet auch den urspru¨nglichen Sinn wieder. Novalis schreibt im oben erwa¨hnten Fragmenten weiter: omantisiren ist nichts, als eine qualitative Potenzierung$quot;. Hier kann man diesen Satz verstehen. Das niedere Ich kann potenziert,romantisiert werder, indem es noch anderes Ich trifft, philosophisch verstanden,indem es noch underes Ich erkennt. Diese Operation ist nicht einmalig,weil wir selbst eine Potenzreihe Bind. Das niedere Ich kann durch viehnalige Potenzieren das bessere Ich as potenzierte Ich$quot; werden. Romantisierung der Welt ist nicht bier zu Ende. Die konkrete Methode der Romantisierung der Welt ist $quot;Potenzierung und Logarythmisierung$quot;. Novalis` Programm der Romantisierung ist nicht unders, als ie ho¨chste Aufgabe der Bildung$quot; und die Aufgabe der Poesie. Die Aufgabe der Poesie, bier der romantischen Poesie ist nach Novalis die rhebung des Menschen u¨ber sich selbst$quot;.
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