페터 봐이스의 생산적인 카프카 수용 - 『소송』 의 희곡화 , 『새로운 소송』 을 예로 -

저작시기 1994.01 |등록일 2003.07.10 | 최종수정일 2016.07.16 어도비 PDF (pdf) | 28페이지 | 가격 6,300원

서지정보

발행기관 : 한국독어독문학회 수록지정보 : 독일문학 / 52권
저자명 : 이유선 ( Yu Sun Lee )

영어 초록

Ein Schriftsteller gestaltet wohl eine originelle fiktionelle Welt auf Grund seiner Welterlebnissen, aber seine literarische Arbeit bezieht sich auch auf die vorangegangen Literatur. Nach dem Russischen Formalismus wird ein Kunstwerk wahrgenotnmen auf dem Hintergrund und auf dem Wege des Assoziierung mit underen Kunstwerken und u¨berhaupt jedes Kunstwerk wird geschaffen als Parallele und Gegensatz zu einem vorhandenen Muster. Laut dem Postmodernismus steht jeder Text in dem wechselseitigen Verhaltnis mit den vorangegangenen Texten, indem er aus der ubriggebliebenen Reste reproduziert oder bekannte Repertoire der vorangegangen Texten neulich umkombiniert. Hier wird daher die Intertextualitat eher bevorzugt als Autonomie, SelbstzweckmafBigkeit oder Originalitat der Kunst, die in der Modernismns so wichtig waren. Die Grenze zwischen etablierte Kutur und Subkutur lost sich auf und die erhabene Kunst neigt sich zu der Massenkunst, wobei die Gattungsausdehnung, Entgattungierung, Kitschierung oder MontageKomplex der Kunst sich ereignen. Nun in solchen Kunstphanomen stellt sich Nachahmungs- und Zitatsasthetik als ihre leitenden Prinzipien heraus. In der u¨berlieferten deutschen Literatur begegnet man sick dem aktiven literarischen Dialog zwischen Autoren und Werken-z.B. Parodie, Traverstie, Kontrafaktur, Pastiche, rhetorische Anspielung usw.. Als die sich nicht auf parodierenden Bearbeitung beschrankenden kritische Textverarbeitung haben wir auch viele in der gegenwa¨tigen Literatur- $quot;Dr. Faustus (Th.Mann), $quot;Winterma¨rchen$quot; (W. Biermann), $quot;Die neuen Leiden des jungen Werther$quot; (U.Plenzdorf) und $quot;Der Prozeß$quot; , $quot;Der neue Prozeß$quot; (P.Weiss) . Mithilfe der Wirkungs- und Rezeptionsa¨sthetik, in deren Mittelpunkt der Leser und der Akt des Lesens stehen, werden sie in neuen Lichte gestellt. Der Dialog zwischen Autoren in der Vergangenheit und denen in der Gegenwart wird unabha¨ngig von der jeweils sich geho¨renden Zeit nicht gefu¨hrt und das produktive Lesen deshalb fordert die u¨ber das aus der Attraktion zur vergangenen Formulierung motivierte naive Lesen hinausgehende kritische Textbearbeitung, die im Zusammenhang der sich ausgesetzt Realita¨t neue Fragen stellt und neuen Antworten sucht. Diejenige, die sick intensiv mit Kafka auseinandersetzten, sind z.B. M.Walser, P.Handke und P.Weiss. Sie benutzen ein relativ u¨berschaubares Arsenal an Signalen-kafkasche biographische Zeugnisse, bekannte Motive, Bilder, Aphorismen usw.-, damn ihre eigene Texte in der Folie des fremden, erinnetten Textes rezipiert werden konnen. Dadurch entsteht ein Oszillieren der Aufmerksamkeit zwischen der aktuellen und erinnerten Lekture, woraus sick eine neue Botschaft des. Textes ergibt. Die Literaturzitat fungiert also als rezeptionspragmatisches Zeichen, mit dessen Hilfe bereits zuriickliegende mit aktuellen Leseerfahnmgen zusammengeschlossen werden. Im Fruhling 1974 versuchte P.Weiss, Kafkas $quot;Prozeß$quot; moglichst genau wie Original-Text zu dramatisieren. Kurt nach der Vollendung von $quot;Die Asthetik des Widerstands$quot; , 1981, hat er $quot;Der neue Prozeß$quot; geschrieben, der zwar ahnlich klingenden Titel, die Namen der Figuren, einige Spielplatze aus Kafka u¨bernommen hat , abet ein ganzlich freistehendes Stuck ist. Solche Weisssche produktive Rezeption von Katka steht im Mittelpunkt dieser Arbeit.
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