Heinrich Boll 의 소설 『여인과 군상』 에 나타난 유토피아적인 세계

저작시기 1990.01 |등록일 2003.07.10 | 최종수정일 2016.07.16 파일확장자어도비 PDF (pdf) | 20페이지 | 가격 5,500원
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서지정보

발행기관 : 한국독어독문학회 수록지정보 : 독일문학 / 44권
저자명 : 양도원 ( Do Won Yang )

영어 초록

Die Menschheit sucht sich nach einer idealen Lebens- bzw. Zusammenlebensform, besonders wenn sie sich in ihrem Leben unter unertra¨glichen Schwierigkeiten oder in einer Orientierungslosigkeit befindet. Im 20. Jhd, wo zwei Weltkriege das Menschenleben verwu¨steten, und vor allem in den Nachkriegszeiten, wo man sich der materiellen Wohlta¨tigkeit unterworfen hat, fand dieser Zusammenbruch vollsta¨ndig statt. Jedoch gab es einige Schriftsteller, die versucht haben, eine utopische Landschaft sowohl literarisch als such politisch darzustellen. In dieser Arbeit ist das Utopische in Bo¨lls Spa¨troman “Gruppenbild mit Dame” herauszufinden versucht. Dabei sind auch philosophische Hintergru¨nde beru¨cksichtigt. Grundlage fu¨r den utopischen Gedanken im 20. Jhd. warm u. a. die Konzepte Herbert Marcuses, der sich damit nicht gegen die Theorien Sigmund Freuds stellte, sondern vielmehr den Versuch machte, Freuds theoretische Grundgedanken in den Begriffen ihres eigenen, soziohistorischen Inhalts von neuem zu deuten. Daher machte sick Mdrcuse zur Aufgabe, diese Tiefendimension durch Extrapolation zu ermitteln, die er selbstverstfindlich aus Freuds Theorien ableitet. Marcuses Freudinterpretationen konzentrieren sick auf zwei Punkte : erstens scheint seine theoretische Konzeption selbst eine konsequente Verneinung der historischen Mo¨glichkeit einer Kultur ohne Unterdru¨ckung zu widerlegen, und zweitens scheinen gerade die Errungenschaften der unterdru¨ckten Kultur die Vorbedingungen fu¨r die allma¨hliche Abschaffung der Unterdru¨ckung zu bieten. Daraus lassen sich Marcuses soziohistorischen Komponenten ableiten, na¨mlich die zu¨satzliche Unterdru¨ckung, die durch die soziale Herrschaft notwendig gewordenen Beschra¨nkungen und das L istungsprinzip als die vorherrschende historische Form des Realita¨tsprinzips. Die Parallelita¨t zwischen Bo¨ll und Marcuse ist im Wesen des utopischen Denkens zu finden. Leo Ko리er, der versucht hat, historisch anthropologisch in der menschlichen Geschichte “Das Goldene Zeitalter” oder “Paradies” zu finden, vertritt die Meinung, daß der Mensch sich durch lange historische Epochen hindurch loran gewo¨hnt hat, nur die entfremdete, mit ausgesprochener Unlust und verneinender Qual des Opfers verbundene Ta¨tigkeit als Arbeit anzusehen. Dies ist eine Ta¨tigkeit, in der sich der Mensch nicht in seinen urspru¨nglichen Anlagen verwirklicht, sondern sick ihnen im Gegenteil verfremdet. Der Urzustand der Identita¨t impliziert automatisch das Zusammenfallen von Notwendigkeit und Freiheit, Lebenszeit und Arbeitszeit. In dem Roman “Gruppenbild mit Dame” ist eine Verko¨rperung der utopischen Idee Marcuses zu erkennen. Sie ist literarisch derart verarbeitet, daß das Realita¨tsprinzip un3 damit auch seine historisch geltende Form, das Leistungsprinzip, in einem System von Institutionen materialisiert ist. Bo¨lls Kritik richtet sich zuna¨chst an die Institutionen mit Erziehungscharakter, wie die schulischen Bildungseinrichtungen und das Milita¨r. Nach Marcuse unterdru¨ckt der rationalisierte Arbeitsprozeß die Sinnlichkeit des Menschen. Diese Repression von Sinnlichkeit und Leidenschaft durch Institutionen des Leistungsprinzips wird an Leni Gruyten verdeutlicht. Bo¨ll veranschaulicht seine Kritik an den Werten des Leistungsprinzips, d. h. unbedingte PRichterfu¨llung, Ordentlichkeit, Sauberkeit und Mitleidlosigkeit am Scheitern Heinrich Gruytens. Der Verf., der das Leben der Hauptfigur zu recherchieren hat, stellt fest, daß man Lenis religio¨se Begabung ebenso verkannt hat wie ihre Sinnlichkeit. Boll kritisiert desweiteren das Milita¨r als Leistungsapparat und bedient sich dabei der Akten der Nu¨rnberger Kriegsverbrecherprozesse. Außerdem werden durch zwei Briefe, die Heinrlch Gruyten an seinen Vater schrebt, Passagen des damaligen Milita¨rlebens vero¨ffentlicht. Das wird als perso¨nliche Rache an seinem Vater gesehen, der sich dem Leistungsprinzip unterworfen und damit Gesc
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