Gerhart Hauptmann 과 Hartmann von Aue 의 < Der arme Heinrich > 에 있어서 종교적 진술의 비교연구

저작시기 1981.01 |등록일 2003.07.10 | 최종수정일 2016.07.16 어도비 PDF (pdf) | 22페이지 | 가격 5,700원

서지정보

발행기관 : 한국독어독문학회 수록지정보 : 독일문학 / 26권
저자명 : 정규화 ( Kyu Hwa Chung )

영어 초록

Beide Dichter, Hartmann von Aue and Gerhart Hauptmann, greifen bei der Gestaltung ihrer Werke die Hiob-Thematik auf. Die Wandlung des Hiob im Alten Testament zum mittelalterlichen Job ging zusammen mit grundlegenden Anderungen im Bereich der Theologie vor sich. Die Frage nach dem Sinn des Leids im menschlichen Leben ist ein zentrales Problem in beiden Werken. Bei Hartmann ist das Leid Sundenstrafe and zugleich Mittel zur SGhne and Bewahrung. Durch die Erbsunde ist die Sunde uber die Menschheit gekommen and jeder einzelne bestatigt diese Schuld nur noch durch seine eigenen Siinden. Deshalb wird Heinrich nicht von Gott mit dieser entsetzlichen Krankheit geschlagen, weil er sich einer schweren Sunde schuldig gemacht hatte, sondern weil jeden Sunder, d.h. jeden Menschen die Strafe Gottes heimsuchen kanri. Da der christliche Gott aber nicht nur gerecht, sondern vor allem auch barmherzig ist, gibt er dem Menschen Gelegenheit, im Leid fur seine Sunden zu buBen and sich durch Demut zu bewahren, um damit wieder der gottlichen Gnade teilhaft zu werden, wie es ja auch am Ende bei Hartmanns Heinrich der Fall ist. Hartmanns rmer Heinrich$quot; wird zu Recht aIs eine Beispielerzahlung gesehen, wie der Gott-Welt Dualismus im Gott wohlgefalligen Gradualisums uberwunden wird. Beide, Heinrich and Jungfrau, hatten durch ihre extramen Haltungen die gottgewollte Weltordnung verletzt, erst durch das Leid gelangen sie zur Erkenntnis des gottlichen Willens and einer Lebensform, die Gott and den Menschen wohlgefallig ist. Gerhart Hauptmann betont dagegen das physische and psychische Leid seines Helden viel starker als die mittelalterliche Vorlage. In Hauptmanns Drama geht es nicht darum, daB Heinrich fur irgendeine Schuld buBen and dadurch vor Gott Rechtfertigung erlangen soil. Heinrich wird zum modernen Hiob. Gerhart Hauptmann zeigt die vollige Ausgeliefertheit des Menschen an Gott, der Leid wie Erlosung vollig unvermittelt and willkurlich austeilt. Dennoch war Heinrichs Leiden nicht ganz and gar sinnlos, denn erst im Leid offenbaren sich ihm GroBe and Allmacht Gottes, die ihm in seinem fruheren Gluckszustand gar nicht bewuBt gewesen warm. Wir finden in Hauptmanns rmer Heinrich$quot; einen tiefgreifenden Unterschied zur christlichen Theologie. Pater Benedikt, der Vertre~ter der l~irche and Hartmann, der anfangs die christliche Weltanschauung des mittelalterlichen Dichters zum Ausdruck bringt, konnen Heinrichs Leid nicht verstehen and ihm somit auch nicht helfen. Der Gedanke der grundsatzlichen Schuldhaftigkeit des Menschen gegenuber Gott ist bei Hauptmann aufgehoben. Hauptmanns Heinrich spricht dem Menschen uberhaupt die Fahigkeit ab, gegenuber der GroBe Gottes sundig werden zu konnen. Er erlebt das Wunder der Erlosung, nicht weiI er fur seine Sunden BuBe geleistet hat, sondern weil es eine Frau gibt, die ihn bedingungslos liebt. Sie wird zur Mittlerin zwischen Gott and Heinrich. Gott hat schlieBlich mit Heinrich and Ottegebe Erbarmen, denn fur ihn ist die Liebe Ottegebes zu Heinrich ehenso wertvoll wie die Liebe einer Heiligen zu Gott.
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